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Schweiz Die Pollen-Explosion steht bevor

Seit Wochen lässt der Frühling auf sich warten. Ab Sonntag ist er da, versprechen die Meteorologen. Für viele Allergiker naht damit aber neue Unbill: die Heuschnupfensaison. Das Internet schafft zwar keine Abhilfe liefert aber wertvolle Tipps.

Legende: Video Pollenausbruch steht bevor abspielen. Laufzeit 2:03 Minuten.
Aus Tagesschau vom 13.04.2013.

Der Winter hatte die Schweiz während rund fünf Monaten fest im Griff, nun soll endlich der Frühling kommen. Mit den zweistelligen Plusgraden kommen aber auch die Pollen.

«Mit warmen Temperaturen entwickelt sich die Vegetation sehr rasch. Das heisst, dass die Pflanzen schnell aufblühen und ihre Blütezeit sehr nah aufeinander  haben», sagt Regula Gehrig, Biometeorologin von Meteo Schweiz.

«Am Wochenende beginnt die Esche, kurz darauf die Birke. Esche und Birke blühen fast gleichzeitig dieses Jahr. Die Belastung wird also sehr stark sein.»

Die Konstellation dieses Jahr ist heikel, sagt Peter Schmid, Leiter der Allergie-Station vom Unispital Zürich.

«Besonders für Patienten, die hochgradig allergisch sind, ist es sehr heikel. Sie können Asthma bekommen, weil die Pollenkonzentration plötzlich so hoch ist.»

Im Internet oder über Smartphone-Apps gibt es inzwischen verschiedene Hilfsmittel für Allergiker, um sich rechtzeitig gegen die Pollen zu wappnen und gar individuelles Feedback zu erhalten.

Eine Auswahl von Tipps:

  • Pollen lassen sich abends leicht mit Wasser aus den Haaren waschen. Eine Sonnenbrille hält einen Teil der Pollen von den Augen fern und schützt irritierte Augenschleimhaut.
  • Fenster schliessen.
  • Pollenschutzgitter am Fenster anbringen.
  • Weitere Tipps unter www.pollenundallergie.ch

1 Kommentar

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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Selber schuld, wer Diagnose-+Therapiemöglichkeiten der neuesten Bioresonanzgeneration nicht nutzt! Allergien auf irgendwelche Stoffe haben einen Ursprung, dem geht die Schulmedizin idR nicht nach, wie eigentlich die meisten körperlichen+seelischen Krankheitserscheinungen nur symptomatisch mit Medikamenten, Operationen oder gar nicht behandelt werden. Vergiftungen, Narben, versteckte Infekte, psych. oder geopath. Belastungen usf können unfassbare Krankheiten und Schmerzen verursachen.
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