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Legende: Video Konferenzen: «Die UNO kann die Schweiz brauchen» abspielen. Laufzeit 00:32 Minuten.
Aus News-Clip vom 23.09.2015.
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Schweiz «Die Schweiz hat ein gutes Beispiel abgegeben»

Bundesrat Didier Burkhalter äussert sich in der Sendung «Classe Politique» zur Flüchtlingskrise. Dabei erörtert er insbesondere die Rolle der Schweiz: Wo die Schweiz bereits mustergültig handelte und wo sie sich auch künftig profilieren kann.

Um periphere Länder der Organisation zu schützen, hat die EU am Dienstag beschlossen, 120'000 Flüchtlinge umzuverteilen. Symbolpolitik, könnte man sagen, kamen doch am selben Tag in Italien viele weitere hundert Menschen an.

Doch Bundesrat Didier Burkhalter streicht in der Sendung «Classe Politique» die Bedeutung des Entscheids heraus: Der Beschluss sei ein wichtiger Schritt für Europa – und für die Schweiz.

Legende: Video Syrien: «Es gibt eine kleine Hoffnung» abspielen. Laufzeit 00:40 Minuten.
Aus News-Clip vom 23.09.2015.

Alle Grossmächte wirken an Syrien-Frage mit

Sodann kommt Bundesrat Burkhalter auf den Syrien-Dialog zu sprechen, den der UNO-Sicherheitsrat unlängst lanciert hatte. Gegenüber SRF-Redaktor Gion-Duri Vincenz betont er, dass es in den vergangenen vier Jahren kein solches Projekt mit der Beteiligung aller Grossmächte gegeben habe. Aber: «Jetzt gibt es eine kleine Hoffnung. Jetzt sind alle einverstanden, in einen multilateralen Dialog zu treten.»

Die Rolle der Schweiz erachtet er für den Dialog als wesentlich: Zwar handle es sich bei den geplanten Konferenzen um Operationen der UNO. Doch könne die Schweiz die Konferenz in Genf beherbergen und zwischen den Gesprächsteilnehmern vermitteln.

Hilfe vor Ort ist genauso nötig

Auf die Frage, ob die Schweiz nicht besser mithelfen sollte, die Lage vor Ort zu korrigieren, sagt Burkhalter nachdrücklich. «Wir müssen vor dem Winter einen grossen Appell machen, um mehr Geld für den humanitären Bereich zur Verfügung zu haben.»

Mit dem Beschluss, 70 Millionen Franken zur Verfügung zu stellen, gebe die Schweiz «ein gutes Beispiel» ab. So hätten Schweden und Deutschland positiv reagiert. Die Gelder würden nicht nur nach Syrien fliessen, erklärt Burkhalter. Sie seien auch für das Horn in Afrika gedacht. Auch dort wolle man den Jungen eine Zukunft bieten.

Heute in «Classe Politique»

Heute in «Classe Politique»

Mehr zum Thema sehen Sie heute Abend in «Classe Politique», um 20:55 Uhr auf SRF1.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von m. mitulla  (m.mitulla)
    Ein positives Zeichen der Schweiz gegenüber der Welt wäre mE die Aufhebung der Sanktionen gegen Syrien und Russland, denn die weltpolitische Lage fordert solche Massnahmen geradezu ein! Sanktionen treffen immer die Menschen in den Grundbedürfnissen. Da könnte die Schweiz sich fordernd einbringen in der EU. Es wäre für die EU eine Chance sich zu emanzipieren - gegenüber der USA.
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    1. Antwort von m. mitulla  (m.mitulla)
      ...und weiter: Die Aufhebung von Sanktionen ist GRATIS und hätte grosse Verbesserungen für die Menschen in den betroffenen Ländern zur Folge...
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  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Wir haben offenbar jemandem im Bundesrat, der auch noch seine eigene EU-Profil-Neurose als Schweizer ausleben möchte. - Im Verhalten der Schweiz sehe ich absolut kein humanitäres Verhalten. Es ist eher eine Selbstbefriedigung der eigenen Eitelkeiten.
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  • Kommentar von peter weber  (Schamane)
    Hilfe vor Ort ist richtig, auch wenn das ein Tropfen auf den heissen Stein ist. Zwei Milliarden Menschen zu signalisieren, dass man hier willkommen ist, kann doch nicht im Ernst die Lösung sein....
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