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Schweiz Die SP Schweiz rutscht in die roten Zahlen

Das Jahr 2014 schloss die SP mit einem grösseren Defizit ab – dem ersten in dieser Höhe seit zehn Jahren, wie der Parteipräsident am traditionellen Dreikönigsapéro sagte. Die Partei hat also weniger Mittel zur Verfügung, ausgerechnet in einem Moment, in dem sie kämpferischer auftreten möchte.

Ein SP-Pin an einem Revers eines Anzugs.
Legende: 2014 – das Jahr vor den Eidgenössischen Wahlen – war finanziell kein gutes Jahr für die SP. Keystone

Mehr Referenden – oder wenigstens mehr Referendums-Drohungen: So möchte sich die SP nach dem Rechtsrutsch bei den Wahlen im Oktober Gehör verschaffen. Das sagt auch Parteipräsident Christian Levrat: «Das Ziel ist, in der Lage zu sein, mehrere Referenden parallel zueinander zu fahren, falls es nötig wird.»

Doch Unterschriftensammlungen und Abstimmungskämpfe sind teuer – und just jetzt klafft in der Kasse der SP Schweiz ein Loch: 2014 schloss die Partei mit einem Defizit ab. «Es beträgt 78'900 Franken», bestätigt Co-Generalsekretärin Leyla Gül.

Gründe dafür seien sinkende Mitgliederzahlen und weniger Spendeneinnahmen. Das Loch stopft die Partei mit Reserven. Das Finanzpolster der Partei ist damit gemäss Jahresrechnung noch etwas über eine halbe Million Franken dick.

Klar ist, dass es nicht ewig so weitergehen kann. Die SP will ihre Finanzen deshalb mit einer Art Fitnessprogramm auf Kurs bringen: «Wir werden sicher versuchen, neue Einnahmequellen zu erschliessen», sagt Gül. «Eben gerade durch die Erhöhung der Mitgliederzahlen, und auch durch die Erhöhung der Spenden.» So dass die Partei mit vollen Kassen in Abstimmungskämpfe steigen kann.

29 Kommentare

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  • Kommentar von Marlies Artho (marlies artho)
    S. Platter und N. Bächler dass "viele" nicht käuflich sind, dies bezieht sich auf die Politik und nicht Werbungen aller Gattungen. Weil Politik für unser Land wichtig ist und von vielen immer mehr Beobachtet wird. Welche Leistungen vollbracht werden und wie die Zusammenarbeit aussieht. Auch wie der Respekt gegenüber anderen Meinungen vorhanden ist. Wie Lösungsorientiert in Sach- und Fachgeschäften gearbeitet wird. Jede Partei kann aus einer Kriese lernen und etwas ändern, wenn man nur will.
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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    "Die SP Schweiz rutscht in die roten Zahlen" Die haben jetzt eben das Kapital abgeschafft!
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  • Kommentar von Niklaus Bächler (parteilos!!)
    Man muss sich fragen, ob diese Meldung wirklich für die Dauerrechten ein Grund zum Jubeln ist. Zeigt es doch, dass Politik & Stimmen käuflich sind. Dies schadet auf die Dauer einer Demokratie und ist eigentlich kein Grund Häme zu zeigen. bald haben wir Verhältnisse wie in den USA, wo das Geld die Politik bestimmt. Dann können wir unsere «Demokratie» beerdigen, denn sie ist nichts anders als ein Lippenbekenntnis. Wann endlich kommt die Parteispendenoffenlegungspflicht?
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