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Schweiz Ende des Bankgeheimnisses rückt näher

Für ausländische Steuersünder gilt das Bankgeheimnis in der Schweiz nicht mehr lange. Der Bundesrat hat die Grundlagen für den automatischen Informationsaustausch ans Parlament geleitet.

Das Parlament berät im Herbst über den automatischen Informationsaustausch. Der Bundesrat hat die entsprechenden rechtlichen Grundlagen an die Eidgenössischen Räte weitergeleitet.

Die Chancen stehen gut: Mit Ausnahme der SVP sprachen sich in der Vernehmlassung alle grossen Parteien für den automatischen Informationsaustausch aus.

Im Mai hatten die Schweiz und die EU ein Abkommen für die Einführung des automatischen Informationsaustauschs unterzeichnet. Ab 2018 sollen zwischen der Schweiz und den 28 EU-Staaten Steuerdaten ausgetauscht werden.

Zudem will der Bundesrat neue Sorgfaltspflichten für Banken einführen. Damit will er verhindern, dass diese unversteuerte Gelder annehmen. Die Pflichten gelten gegenüber Kunden aus Ländern, mit denen die Schweiz nicht automatisch Informationen austauscht.

Pflichten für Banken

Der Bundesrat hatte die neuen Pflichten für Banken schon Ende 2012 angekündigt, beschloss dann aber, vorerst darauf zu verzichten. Denn in der Zwischenzeit hatte sich die Schweiz zum AIA bekannt. Über Sorgfaltspflichten diskutiere man erst wieder, wenn mit den wichtigsten Partnerstaaten ein AIA-Abkommen existiere, hiess es. Das ist nun der Fall.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Ende, Zürich
    Wahnwiz und Illusion. Wer glaubt Steueroptimierung liesse sich verhindern, hat jeden Bezug zur Realität verloren. Mensch ist Mensch und Raub das Geschäft von Vielen. Den unipolaren Diebstahl verhindert die multipolare Rechtsordnung von selbst !
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  • Kommentar von D. Eber, Rheinfelden
    Mit welchem Recht? Eine unglaubliche Frechheit ist das. Die Auslänischen Finanzämter wissen ganz genau was wer wieviel Verdient hatte, z.B. Deutschland zieht der Staat die Steuer direkt vom Lohn ab, Abzüge etc. muss man dann mit der Steuererklärung machen (Geld rückfordern). Es gibt also kein Grund für die aufhebung des Bankgeheimnisses. Vermögen etc. wurde bereits versteuert und MUSS vom Besitzer gemeldet werden, dass ist nicht die Aufgabe der Bank oder des Bundes. Nein zum Automatischen I-Aust
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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Ein Ausländer kauft in der CH ein Haus -er besitzt einen Kaufvertrag von einem Treuhänder in der CH - er überweist 3Millionen Fr für dieses Haus - die Bank in der CH bestätigt den Empfang für das Steueramt des Ausländers . Das Haus wird aber nie real gekauft , es ist also ein Scheinkauf . Der Ausländer hat somit mit diesem Geld freie Hand , er kann es dann Punkern in der CH und entzieht es damit der Steuerbehörde im eigenen Land. Ist das nun korrupt oder nur Steueroptimierung ? Ist reales Beisp
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    1. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      Die Bank ist uA verpflichtet zu pruefen, ob es sauberes Geld ist, sonst darf sie es nicht annehmen. Und das heisst.. Anfrage an das Land der Herkunft: ist dieses Geld sauber versteuert? so wird es in Zukunft ablaufen!!!
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    2. Antwort von M.Kaiser, Rebstein
      Auf meine Frage hier wird sich sicherlich kein Fachmann je mit einer fundierten Meinung melden , überhaupt vermisse ich hier Stellungsnamen von Rechts. Die wissen, dass reden Silber ist und sich dumm stellen Gold . Die Rechten waren schon immer die Mehrbesseren, denn die Linken sind die, welche ihnen alles wegnehmen wollen. Der Büezer bleibt mit seinem Steuerausweis der Nettozahler, es können eben nicht alle Mehrbessere werden nur die Millionenerben bleiben es von der Wiege bis zur Bare .
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