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Entscheid des Bundesgerichts Wer auf Facebook über den Chef lästert, kann entlassen werden

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Legende: Aufgepasst: Was man Facebook postet, kann schwerwiegende Folgen haben. Auch für einen selbst. Keystone
  • Das Bundesgericht hat die fristlose Entlassung einer Angestellten eines Waadtländer Betreibungsbüros bestätigt.
  • Die Frau hatte ein Video auf Facebook gestellt, in dem sie sich über ihren Vorgesetzten lustig machte.
  • Zudem hatte die entlassene Frau bei der Erfassung der Arbeitszeit geschummelt und sich in der Nichtraucher-Cafeteria einige Zigaretten gegönnt.

Das Bundesgericht hält in einem am Freitag publizierten Urteil fest, die Veröffentlichung des Filmes auf Facebook stelle zusammen mit den anderen Verfehlungen auch nach fast 15 Dienstjahren einen ausreichend schweren Grund für eine fristlose Kündigung dar.

Hinzu komme, dass auf dem Video Angestellte erkennbar seien, die regelmässig Kontakt zur Öffentlichkeit hätten. Dies könne zu einer wenig schmeichelhaften Publizität führen, die sie nicht gesucht hätten.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Silvan Zellberger (vorwärtsstattstillstand)
    Der Entscheid ist absolut korrekt. An anderer Stelle habe ich die Parallelen zu vielen PolitikerInnen gezogen, welche meinen, dies unter dem schönen Deckmantel der Meinungsfreiheit, alles sei erlaubt.Das Verhalten dieser Angestellten hat einen kausalen Zusammenhang mit genau diesem Problem der falsch verstandenen Meinungsfreiheit.
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  • Kommentar von Ernst U. Haensler (ErnstU)
    Chefs u Vorgesetzte nehmen sich alle Freiheiten u.a. bei der Spesenabrechnung weil sie niemand kontrolliert ! Lächerlich die Aufregung u.a. wegen ein paar Zigaretten ....
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  • Kommentar von Lesek Hottowy (Lhot)
    Richtig so. Absolut beschämend so ein Verhalten. Wem der Chef nicht passt soll gehen und wenn möglich Entschädigungen an den Arbeitgeber wegen Umtriebe (Neueinstellung) von mindestens 6 Monatslöhnen zahlen. Es kann jeder heute sein eigener Chef sein. Aber da fehlt den Leuten der Mut und die Energie. Es ist viel einfacher im Büro zu sitzen, auf Facebook sich tummeln, den Lohn kassieren und jammern.
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