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Schweiz Entwarnung in Basel

Wegen eines Bombenalarms ist die Basler Innenstadt am Freitagnachmittag teilweise lahmgelegt worden. Nachdem auf dem Theaterplatz ein verdächtiger Koffer aufgefallen war, sperrte die Polizei das Areal weiträumig ab. Erst am Abend konnten Spezialisten aus Zürich den Gegenstand unschädlich machen.

Legende: Video Bombenalarm in Basel abspielen. Laufzeit 0:10 Minuten.
Vom 24.04.2015.

Die Basler Innenstadt wurde am späten Nachmittag zu Sperrzone. Sicherheitskräfte riegelten das Gebiet um den Theaterplatz grossräumig ab. Auslöser für den Bombenalarm war ein Koffer mit verdächtigem Inhalt. Der Koffer war mit Drähten und Klebeband präpariert.

Koffer unschädlich gemacht

Legende: Video Augenzeuge-Video zeigt den Bomben-Roboter im Einsatz abspielen. Laufzeit 0:17 Minuten.
Vom 24.04.2015.

Kurz nach 20 Uhr dann die Entwarnung: Sprengstoffspezialisten des Wissenschaftlichen Forschungsdienstes von Zürich konnten den mutmasslichen Sprengsatz entschärfen. Nach Aussagen des Sprechers der Staatsanwaltschaft gelang es den Experten den potenziellen Zündmechanismus vom mutmasslichen Sprengstoff abzutrennen.

Ob es sich tatsächlich um eine Bombe oder eine Attrappe handelte, ist noch unklar. Der mysteriöse Koffer werde nun von den Kriminaltechnikern genau untersucht, so Staatsanwaltschaftssprecher Gsell. Eine Bombendrohung hatte es nicht gegeben. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt leitete ein Verfahren wegen Schreckung der Bevölkerung und möglichen weiteren Delikten ein.

Das Gebiet um den Theaterplatz wurde in der Folge wieder für den Verkehr freigegeben. Am Tatort war am Abend noch die Spurensicherung im Gang. Laut Gsell bestehe für die Bevölkerung aber keine Gefahr. Das Theater Basel musste wegen des Bombenalarms die Premiere von Mozarts Oper «Così fan tutte» um mehr als eine Stunde verschieben.

Wegen der Sperrzone in der Innenstadt mussten mehrere Tramlinien umgeleitet werden. Konzerte und Vorstellungen wurden nach hinten verschoben.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Alles hausgemachte Probleme, deren Ursache schlussendlich unsere Politiker sind. Jahrzehntelanges falsches handeln zeigt heutzutage seine Wirkung. Das wirklich erschreckende daran aber ist, dass unsere abgehobenen, bürgerfremden Politiker noch immer den Kopf in den Sand stecken. Lieber werden die eigenen Bewohner mittels irrer Gesetze schikaniert und gebüsst. An die welche tatsächlich Probleme verursachen trauen die sich nicht ran. Die EU dilettantisch nachahmen zahlt sich halt doch nicht aus!
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  • Kommentar von M.Müller, Zürich
    Wenn wir in der Schweiz den ersten IS Rumms haben, dann möchte ich die Einwanderungs und Multikulti Fans, Flüchtlings Einlader und Gutmenschen sehen wie Sie mit ihrer Verantwortung umgehen. Wer die Destabilisierung säht wird diese auch ernten. Wer unsere Gesellschaft überfremdet wird eine fremde Gesellschaft generieren. Wer Freude an solchen Experimenten hat soll gehen und nicht Menschen in dieses Experiment einbeziehen welche dies nicht wollen.
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    1. Antwort von Eidgenoss, Basel
      Geh doch selber?!
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    2. Antwort von W. Pip, Züri
      Alles gar kein Problem. Ein IS-Rumms würde hierzulande andrerseits den Überwachungsgelüsten vieler Politiker ganz viel Morgenluft verschaffen. Und ein Volk, das man überwachen und (mit bereits bekannten wirtschaftlichen Mitteln) in Schach halten kann, sind ein Segen für die Macht. Und Sie glauben also, unsere Politik hat ein vitales Interesse daran, so etwas zu verhindern...? Provokant? Wirklich...?
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