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Schweiz Erfolg für deutsche Optikerin vor Bundesverwaltungsgericht

Eine deutsche Diplom-Ingenieurin darf in der Schweiz selbstständig als Optikerin arbeiten. Diesen Entscheid hat das Bundesverwaltungsgericht gefällt.

Eine Frau hält zwei Brillenmodelle in der Hand.
Legende: Weiterer Erfolg für deutsche Optikerin in der Schweiz. Keystone

Im Februar hatte das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass deutsche Meisterprüfungszeugnisse von Augenoptikern in der Schweiz anerkannt werden müssen. Das Staatssekretariat für Bildung hatte verlangt, dass eine deutsche Diplom-Ingenieurin eine Prüfung macht oder einen zweijährigen Lehrgang besucht, um in der Schweiz selbstständig zu arbeiten.

Das Bundesverwaltungsgericht kommt nun in einem aktuellen Entscheid zum Schluss, dass der deutsche Abschluss als Diplom-Ingenieurin, Studiengang Augenoptik, mit dem eidgenössischen Diplom als Augenoptiker gleichwertig ist.

Veränderte Gesetze

Der Frau sei sogleich eine gleichwertige Bestätigung auszustellen, hält das Bundesverwaltungsgericht im publizierten Entscheid fest. Es würde Treu und Glauben verletzen, wenn das Zeugnis der Frau in der Schweiz nicht anerkannt würde.

Seit 2013 gibt es in der Schweiz keine Meisterprüfung in Augenoptik mehr. Es besteht nur noch die Möglichkeit eines Bachelordiploms. Damit sind deutsche Meisterprüfungszeugnisse nicht mehr problemlos anerkannt worden.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Knecht, Torny
    Als Zeichen des guten Willens sich kulturell anzupassen und zu integrieren wäre es meines Erachtens dienlich gewesen, wenn sie die eine oder andere Empfehlung befolgte. Zwischen Schweiz und Deutschland gibt es m.E. kulturelle Unterschiede. Die Schweiz lässt einfach jeden rein und ist scheinbar wie ein Vasallenstaat zu einem Selbstbedieungsladen verkommen wenn man auch andere Theme betrachtet. Das ist m.E. ungesund für den Volchsfrieden und schädlich für ein Zusammenwachsens Europas.
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  • Kommentar von W. Pip, Züri
    Oh, dass es statt Meisterprüfungen nur noch Bachelor-Studiengänge gibt, liegt ja durchaus im Trend. Schliesslich muss ja bald jede Reinigungskraft und jeder Strassenwischer (darf man diese Worte überhaupt noch verwenden oder sind sie diskriminierend?) einen Bachelorabschluss. Man kann den "Fachkräftemangel" eben auch herbeireden...
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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Guter Entscheid, die Kosten für Augenoptik sind bald nicht mehr zu bezahlen -eine Brille 1500 Fr - da muss Konkurrenz her ! Und wenn sie aus D kommt !
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    1. Antwort von Hanspeter Müller, Bern
      Die vielen deutschen Aerzte haben unser Gesundheitswesen viiiel billiger gemacht. Darum wird es jetzt bei den Optikern auch so sein.
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    2. Antwort von Alex Bauert, Bern
      Nicht dass ich den Service dort soooo toll finde, aber gegenüber einer Schweizer Optikerin in Bern, war das Unternehmen, das so viel Werbung macht sehr viel günstiger, ca. 1/3 noch bezahlt. Mal geprüft nach neuem Glas (weil ich drauf gestanden bin). In Köniz beim Kleinen Laden das Vierfache und nicht an Lager. Das wurde als Grund für den höheren (!!) Preis genannt. Brillen für 1500 CHF - selber schuld, schon jetzt!
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    3. Antwort von Margot Helmers, Bülach
      @Müller. Viel billiger?!? Da habe ich wohl einiges verpasst. Bei mir steigen jedes Jahr die KK Prämien.
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    4. Antwort von Hans Knecht, Torny
      M. Helmers, sie haben da vielleicht die vielen iiiii's bei "viiiel billiger" übersehen?
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