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Erleichterte Einbürgerung Dritte Ausländergeneration kann schneller Schweizer werden

Schweizer Pass
Legende: Die Erleichterte Einbürgerung ist ab Mitte Februar möglich. Keystone
  • Junge Ausländer der dritten Generation können sich in der Schweiz in Zukunft einfacher einbürgern lassen.
  • Der Bundesrat hat die Verordnung per 15. Februar in Kraft gesetzt.
  • Das Volk hatte die erleichterte Einbürgerung am 12. Februar 2017 mit 60,4 Prozent Ja-Stimmen beschlossen.

Ab Mitte Februar sind Gesuchsformulare beim Staatssekretariat für Migration (SEM) oder bei den zuständigen Behörden am Wohnort erhältlich, schreibt das Justizdepartement (EJPD) in einer Mitteilung, Link öffnet in einem neuen Fenster.

In Frage kommt dieses Verfahren nur für Personen, die in der Schweiz geboren worden sind, während mindestens fünf Jahren die Schule besucht haben und eine Niederlassungsbewilligung C besitzen. Voraussetzung ist auch, dass sie gut integriert sind.

Sie müssen zudem mit amtlichen Dokumenten glaubhaft machen, dass mindestens ein Grosselternteil ein Aufenthaltsrecht in der Schweiz besass. Zudem muss ein Elternteil eine Niederlassungsbewilligung erworben und sich mindestens zehn Jahre in der Schweiz aufgehalten haben. Das Gesuch darf bis zum 25. Geburtstag eingereicht werden.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Silvan Zellberger (vorwärtsstattstillstand)
    Endlich! Diese Menschen haben immer in unserem Land gelebt, haben ihre Freunde, ihren Job und ihre Familien hier.Sie sind es auch,welche unser Land bunt und vielfältig machen.Sie gehören zu uns, sie sind ein Teil unseres Volkes.Und, sie sind mir mittlerweile lieber, als die verbohrten und verknorzten «Eidgenossen»,die noch immer den Taler schwingen und meinen, sie wären bessere Menschen/Schweizer als all die anderen. Welcome, wir freuen uns auf euch!
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    1. Antwort von Fabienne Uhlmann (Cueni)
      „.....verbohrten und verknorzten „Eidgenossen“...“Wie war das doch mit Ihrem kürzlichen Plädoyer für bessere Umgangsformen und mehr Anstand, Herr Bächler, resp. Herr Zellberger? „Vorwärtsstattstillstand“ bedeutet für mich ein Miteinander statt ein Gegeneinander basierend auf Diffamierungen und Vorurteilen.
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  • Kommentar von Morena K. (Morena)
    Benvenuti / benvenidos / dobrodošli / i mirëpritur / bem-vindo und willkommen in den politischen Gremien und an der Urne. Wurde aber auch Zeit.
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    1. Antwort von Thomas Leu (tleu)
      Vergessen Sie aber nicht: Je mehr Leute am die Urnen gehen können, desto weniger Gewicht hat ihre Stimme.
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    2. Antwort von Morena K. (Morena)
      1971 erlitt die Schweizer Stimmbürgerschaft einen 50% Wertverlust ihrer Stimmen ;-)
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  • Kommentar von Walter Schmid (W. Schmid)
    Da der rote Karton ja nur Papierwert hat, könnten wir den Pass ja auch verschenken. Die Einzigen die es freut, ist die SP Schweiz, sie hoffen auf neue Stimmen und leider wird diese Rechnung aufgehen.
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    1. Antwort von W. Pip (W. Pip)
      Naja, lassen Sie die Kirche mal im Dorf: an die dritte Ausländergeneration, die hier vollständig aufgewachsen und integriert ist, kann man die CH-Staatsbürgerschaft bedenkenlos erleichtert abgeben. Solche Leute sind oft schweizerischer als Herr und Frau Schweizer... Stoppen wir besser das heuchlerische Ansinnen der Linken, das lokalpolitische Stimmrecht an Ausländer zu vergeben!
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Aus meiner Sicht Herr Pip machen sie den Fehler wie viel das sie das Stimmrecht mit dem Pass verbinden. Da bin ich dezidiert anderer Meinung. Ich finde der Wohnsitz soll über das Stimmrecht Entscheiden. Es gibt auch gute gründe das jemand 2 Pässe hat, dann soll der Lebensraum wo diese Menschen Arbeiten, Wohnen und Steuern bezahlen entscheidend sein. Herr Schmid Ihre Meinung in Ehren, aber was sie da schreiben Stimmt einfach nicht, Secentos und Eingebürgerte finden sich in allen Parteien.
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    3. Antwort von W. Pip (W. Pip)
      Ich finde nicht, dass die Koppelung des STimmrechts an einen Pass ein Fehler ist. Ich möchte nicht, das Menschen, welche in -möglicherweise völlig- fremden kulturlellem Umfeld aufgewachsen sind, unser hiesiges System mitbestimmen, bloss weil sie gerade hier leben. Das ist abgehobenes linkes Multikulti-Gedankengut, das in der Praxis für so viele Probleme in ganz Europa verantwortlich ist!
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    4. Antwort von Michael Räumelt (Monte Verita)
      Freue mich besonders, das es der SP nicht "freut" das Ignazio Cassis mit doppelter Staatbürgerschaft Bundesrat ist... eine Weltoffene Schweiz. Grazie mille
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    5. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      W. Schmid, wenn Sie den online verfügbaren Artikel in der BaZ "Einbürgerungen dank SVP weniger teuer" lesen, kommen Sie zu einem anderen Schluss.
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