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Schweiz Fabrice A. will rasch in die Schweiz

Die Schweiz hat 40 Tage Zeit, Polen ein formelles Auslieferungsgesuch für Fabrice A. zu stellen. So lange dauert die von einem Gericht angesetzte Untersuchungshaft für den mutmasslichen Mörder der Genfer Sozialtherapeutin. Er will offenbar so rasch wie möglich in die Schweiz zurück.

Das polnische Bezirksgericht von Szczecin hat den mutmasslichen Mörder der Genfer Sozialtherapeutin für 40 Tage in Untersuchungshaft gesetzt. «Die Schweizer Behörden haben 40 Tage Zeit, ein formelles Gesuch für eine Auslieferung einzureichen», sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur AFP. Sobald das Dossier fertiggestellt sei, könne das Gericht über eine Auslieferung entscheiden.

Nach einer viertägigen Flucht war der französisch-schweizerische Doppelbürger am Sonntag von der Deutschen Polizei auf der polnischen Seite des Grenzgebiets bei Kolbaskowo festgenommen worden. Danach wurde er der polnischen Polizei übergeben.

Das Dossier für ein Auslieferungsersuchen muss via Bundesamt für Justiz schriftlich und auf diplomatischem Weg den polnischen Behörden übergeben werden. Das Auslieferungsverfahren richtet sich nach dem jeweiligen Landesrecht.

Der mutmassliche Mörder der Genfer Sozialtherapeutin wird in Polen in die Polizeistation gebracht. (keystone)
Legende: Steht unter Mordverdacht: Fabrice A., französisch-schweizerischer Doppelbürger. Keystone

Verfahren könnte Monate dauern

Der 39-Jährige verlangt offenbar, so rasch wie möglich an die Schweiz ausgeliefert zu werden. Dies sagte der Gerichtssprecher in Polen. Die polnischen Behörden rechnen allerdings mit einer Verfahrensdauer von bis zu vier Monaten. Auch wenn der mutmassliche Täter einer Auslieferung sofort zustimme, verkürze sich die Verfahrensdauer kaum.

Die Dauer sei insbesondere vom Verhalten der inhaftierten Person abhängig. Ergreife dieser die polnischen Rechtsmittel, so verlängere sich das Verfahren, sagte Folco Galli, Sprecher des Bundesamtes für Justiz. Er bezeichnete die Zusammenarbeit mit Polen «erfahrungsgemäss als gut».

Westschweizer Kantone handeln

Sexual- und Gewalttäter im Kanton Waadt dürfen während dreier Monaten die Gefängnisse nicht verlassen – auch nicht für Therapien. In Freiburg soll es keine Freigänge geben, die einzig von einer Frau begleitet werden. Genf hatte am letzten Freitag alle Freigänge sistiert. Auch im Kanton Neuenburg wurden die Regeln bereits verschärft.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von T. Bischofberger, Brugg
    Oh ja, die Nächte sind kalt und lang in Polen........................................ Hoffentlich wird das Auslieferungsgesuch zu spät eingereicht.............
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  • Kommentar von Verena Eberhard, 5722 Gränichen
    Die Schweiz ein Mekka für Kriminelle. Hier wird gekuschelt, verwöhnt. Es ist entsetzlich was hier abgeht alles auf Kosten der Steuerzahler und der einfältigen linken Sozialindustrie. Ich frage mich allen Ernstes, wann auch der letzte Schweizer merkt wie wir abgezockt werden und den Linken einen Hebel schiebt.
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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Man redet von Outsourcing immer als etwas Negativem, aber es wäre absolut wünschenswert, wenn der Strafvollzug von in der Schweiz verurteilten Schwerverbrechern an Länder übertragen würde, wo eine Strafe noch eine Strafe ist und nicht einem bequemen Leben im Hotel Hintergittern mit 24-Stundenservice gleichkommt. Diese linke, realitätsresistente '68er Generation, die uns diesen Wohlfühl- und "alles ist therapierbar"-Mist eingebrockt hat, kann nicht früh genug wegsterben.
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