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Schweiz Fatca: Nationalratskommission empfiehlt Zustimmung

Das Fatca-Abkommen rückt näher. Die Wirtschaftskommission des Nationalrates rät der grossen Kammer, dem Steuerabkommen mit den USA zuzustimmen. Der Ständerat hat bereits Ja gesagt.

Eine Schweizer Fahne neben einer Fahne der USA
Legende: Das Fatca-Abkommen verpflichtet die Schweiz dazu, US-Konten den US-Steuerbehörden zu melden. Keystone

Die Wirtschaftskommission des Nationalrates (WAK) beantragt dem Nationalrat mit 13 zu 6 Stimmen bei 5 Enthaltungen, das Fatca-Abkommen zu genehmigen, wie die Parlamentsdienste mitteilten.

Das Abkommen löse keine Begeisterung aus, hält die Kommission fest. Angesichts der Auswirkungen, die ein Verzicht darauf für die Schweiz hätte, habe sich die Mehrheit aber dafür ausgesprochen.

Das Abkommen regelt die Umsetzung des US-Steuergesetzes Fatca («Foreign Account Tax Compliance Act»). Mit diesem verpflichten die USA ausländische Banken dazu, Konten von US-Kunden den US-Steuerbehörden zu melden. Auf deren Basis können die US-Behörden via Amtshilfe an die Kundendaten gelangen.

Die Schweizer Banken sind gezwungen, das Gesetz ab 2014 umzusetzen, sofern sie nicht vom US-Kapitalmarkt ausgeschlossen werden wollen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Kathriner, Sarnen
    sehr lustig, Eddy von Burgdorf
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  • Kommentar von Eddy Dreier, Burgdorf
    Und wann müssen die Coiffeusen in Amerika die Kundendaten an das Steueramt liefern. Vielleicht gibt es ja welche Kunden, die ständig beim Coiffeur Geld ausgeben und nichts davon versteuern! Jedenfalls sollte man sämtliche internationale Beziehungen aufgeben, um an diese paar Dollar zu kommen. Auch wenn das Eintreiben davon ein Vielfaches von den eingetriebenen Steuern wieder verschlingt. Und der Schuldenberg steigt weiter - Muaha ha ha ha
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    1. Antwort von Rudi J Hardy, Coolangatta
      Komisch dass ein Schweizer ein Konto in den USA haben kann ohne dass das gemeldet wird in der Schweiz aber wenn es umgekehrt ist - ploetzlich ist der Teufel los. Versucht es mal im naechsten Urlaub. Keine Sorgen, jeder ist willkommen wie auch in der EU - darf bloss nicht in den USA oder EU wohnhaft sein.
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