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Fedpol bestätigt Bewaffnete Raubüberfälle auf Juweliere sind stark angestiegen

In diesem Jahr ist im Schnitt jede zweite Woche eine Bijouterie in der Schweiz überfallen worden.

Abgesperrtes Provisorium des Bucherer Ladens an der Bahnhofstrasse in Zürich.
Legende: Die Bijouterie Bucherer an der Bahnhofstrasse in Zürich wurde erst kürzlich Opfer eines Raubüberfalls. Keystone

Bislang wurden bereits 22 Bijouterien überfallen. Im ganzen vergangenen Jahr waren es zwölf, 2015 waren es gar nur deren zehn. Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) bestätigte eine entsprechende Meldung des «SonntagsBlicks».

Da auch in der EU die Raubüberfälle auf Juweliere zugenommen haben, hat die europäische Polizeibehörde Europol das Projekt «Diamond» ins Leben gerufen. Die Schweiz ist laut Fedpol daran beteiligt.

In der Schweiz läuft zudem das nationale Projekt «Armed Jewel Robbery», dass sich auf die Juwelenräuber konzentriert. Damit unterstütze das Fedpol die Strafverfolger der Kantone. «Wir leiten ihnen neue Erkenntnisse aus dem Ausland weiter», sagte die Sprecherin.

Die drei grossen Überfälle 2017:

Oktober 2017: Überfall auf Bijouterie «Bucherer» an der Bahnhofstrasse in Zürich. Ein Täter wurde verhaftet.

September 2017: Überfall auf Bijouterie «Gübeli» am Schwanenplatz in Luzern. Eine Person wurde verletzt.

Februar 2017: Überfall auf ein Juweliergeschäft im Stadtzentrum Genf. Eine Angestellte wurde stundenlang gefesselt.

15 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Blatter (blatti)
    Es gibt hier einige gute Ansätze, ich als Juwelier würde folgende Taktik anwenden.... Man kommt rein,( einige Rottweiler die so ein ganz kleines Hüngerchen verspüren), aber sicher nicht mehr aus dem Gebäude oder besser gesagt mit Juwelen aber ohne Beine, so ein Spass!!
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  • Kommentar von Werner Blatter (blatti)
    Würde jeder Mensch gechippt wäre dieses Problem schon gelöst..... Australien zum Beispiel weiss bei jedem wer in Ihr Land reist, wenn man es nicht 100% sicher weiss gibt's kein Visum..... Komischerweise haben diese Überfälle zu 99% mit Menschen aus Osteuropa zu tun oder eben mit solchen Strolchen deren Herkunft nicht gesichert ist.... Ihr seid alle selber Schuld
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Wann kommt man auf die Idee Ursachenforschung anzustellen und die Versäumnisse der letzten Jahre in diesem Bereich aufzuarbeiten. Erinnert immer an die Statements zu den exponentiell anssteigenden Einbrüchen. Erst die Grenze rigoros öffnen und dann muss man Ratschläge wie z. B. "Wir müssen den Leuten auch beibringen ihr Heim besser zu schützen" lesen. Bis man den Mund wieder schliessen kann ist schon wieder fünf mal eingebrochen worden.
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