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Schweiz Festnahme nach der Bluttat von Menznau

Zwei Tage nach dem Tötungsdelikt in einer Fabrik in Menznau (LU) ist eine Person festgenommen worden. Es handelt sich um den mutmasslichen Vorbesitzer der Waffe, mit der der Schütze auf seine Arbeitskollegen geschossen hat.

Ein Polizeiauto steht auf dem Firmenareal der Kronospan. Dämmerung.
Legende: Die Festnahme galt dem Vorbesitzer der Amok-Waffe von Menznau. Keystone / archiv

Nach der Tat mit vier Toten im luzernischen Menznau sind weiter viele Fragen offen. Insbesondere, was den Mann dazu bewegt hatte, in der Firma Kronospan auf seine Mitarbeiter zu schiessen.

Nun hat die Polizei einen Mann festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, handelt es sich dabei um einen 43jährigen aus dem Kanton Obwalden. Die Behörden prüfen, wie die Faustfeuerwaffe vom Eigentümer zum Täter gelangt ist. Bei der Waffe handelt es sich um eine Pistole der Marke Sphinx, Modell AT 380.

Die Behörden gaben erstmals auch Details zum mutmasslichen Täter bekannt. Der 42jährige war demnach vorbestraft. Er war 1998 vom Kriminalgericht Luzern wegen Raubes zu zwölf Monaten Gefängnis verurteilt worden.

Gedenkfeier am Freitagabend

Zu Aussagen von Arbeitskollegen in mehreren Medien, wonach der mutmassliche Täter Probleme in der Familie und am Arbeitsplatz gehabt haben soll, nahm der Polizeisprecher keine Stellung.

Für Freitag ist eine weitere Gedenkfeier für die Bevölkerung um 19.30 Uhr in der römisch-katholischen Pfarrkirche Menznau angesetzt.

Legende: Video «Amok-Schütze war vorbestraft» abspielen. Laufzeit 4:18 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 01.03.2013.

Der langjährige Mitarbeiter des Holzverarbeiters Kronospan in Menznau hatte am Mittwochmorgen mit einer Pistole das Feuer auf Arbeitskollegen eröffnet. Er schoss in der Werkstatt, einem Zwischengang und in der Betriebskantine gemäss Polizei gezielt auf Mitarbeiter.

Bei der Bluttat kamen drei Personen ums Leben, darunter der Schütze. Ein viertes Opfer erlag am Donnerstag seinen Verletzungen. Daneben wurden sechs weitere Personen verletzt.

30 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Fas, Emmenbrücke
    Die meisten Amokläufe in der Schweiz wurden von Schweizern begangen, von daher war der Mann ja gut integriert. Diese ganze Herkunftssituation ist völlig belanglos. Hätte er keinen CH-Pass gehabt, wäre die Tat dann nachvollziehbarer gewesen oder was. Gerade so Leute mit Vorurteilen liefern Motive für solche Leute.
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  • Kommentar von Chevalley Claude, Lausanne
    Bonjour , c'est encore une fois de plus scandaleux ce que vous reportez lors d'actes criminels chaque fois c'est la même chose vous INSULTE LES VRAIS SUISSES , car chaques actes criminels vous annoncez . UN SUISSE DE X ANNEES A COMMIS UN CRIME. Résultat un jour plus tard vous dites : UN SUISSE D'ORIGINE KOSOVAR ET EN PLUS DEJA CONDANNER APRES AVOIR RECU LE PASSEPORT SUISSE ,MILLE FOIS BRAVO
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  • Kommentar von Verena Eberhard, 5722 Gränichen
    Es ist Zeit, dass kriminelle Ausländer nicht mehr eingebürgert werden. Ich habe es satt unsere einfältige rappenfängerische Politik und wer leidet an diesem Desaster , natürlich die Bevölkerung und nicht die von Lobbysten bezahlten linken Politiker.
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