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Schweiz Feuer in Asylbewerber-Wohnung: Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Im bernischen Trubschachen hat in der Nacht eine Wohnung gebrannt. In der Wohnung waren Asylbewerber aus Afrika untergebracht. Die Polizei spricht von möglicher Brandstiftung und hat eine Person festgenommen.

Feuerwehr vor dem Haus mit ausgebranntem Dachstock.
Legende: Die Feuerwehr kämpfte mehrere Stunden gegen das Feuer. Es entstand grosser Sachschaden. Keystone

Nächtliches Feuer in Trubschachen im Emmental. Eine Wohnung im Gemeindehaus ist ausgebrannt. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch grosser Sachschaden.

Die Polizei nahm eine Person vorläufig fest. Die Festnahme stehe im Zusammenhang mit dem Brand, sagte Alice Born, Sprecherin der Berner Kantonspolizei. Die Polizei könne Brandstiftung als Ursache des Feuers nicht ausschliessen. Entsprechende Abklärungen seien im Gang. Bei der festgenommenen Person handelt es sich laut Born um einen Bewohner. In der Wohnung waren afrikanische Asylsuchende untergebracht.

Die Polizei wurde gegen ein Uhr früh alarmiert. Vor Ort stellte die ausgerückte Patrouille zunächst aber keine Unregelmässigkeiten fest. Erst bei einem zweiten Rundgang wurde das Feuer entdeckt, wie aus einer Mitteilung der Kantonspolizei Bern hervorgeht.

Trotz erster Löschversuche breiteten sich die Flammen schnell aus. Die Bewohner hatten sich selbständig ins Freie retten können. Die örtlichen Feuerwehren standen mit rund 80 Mann während mehrerer Stunden im Einsatz. Sie konnten dennoch nicht verhindern, dass am Gebäude grosser Sachschaden entstand.

18 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene zelger, 6370 Stans
    Eigentlich hätten wir ein Recht, zu wissen, wer als Brandstifter verdächtigt wurde. Dies Geheimnistuerei ist einfach unhaltbar. Aber gerade, weil es nur "eine Person" war, lässt sich vermuten, dass diese "eine Person" nicht unsereiner sein KÖNNTE, oder etwa doch? Es wäre ja ein Wunder, wenn die Medien auch mal einen einheimischen Täter unter den Schutz der Anonymität stellen würden,
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  • Kommentar von Marco Lüscher, Kreuzlingen
    Noch ist nichts, aber auch gar nichts bewiesen, und dennoch werden schon wieder die üblichen dum(m)pfen Reflexe ausgepackt. Eine Schande!
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    1. Antwort von Rolf Bolliger, Kreuzlingen
      Für die "Gutmenschen", die weiterhin alles rund um das Asyl(un)wesen tabuisieren wollen, sind die Kommentare "die üblichen dum(m)pfen Reflexe"! Man kann selbstverständlich alles um die zunehmenden Missbräuche renitenter und krimineller Eindringlinge einfach als dumme Reflexe herunterspielen. Nur, nehmen Sie, geehrter Herr Lüscher, die gereizte Stimmung in der Mehrheit im Land nicht wahr? Irgend einmal vergeht auch dem bis jetzt humansten(r) Schweizerbürger(in) das tolerante Zuschauen!
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    2. Antwort von H. Frühling, Kreuzlingen
      @Bolliger: Genau das spricht Herr Lüscher an: In einem dumpfen Reflex geben Sie ohne jeden Beweis Ihr Gefühl als gerechtes Urteil bekannt. Da bleibt keine andere Beschreibung für dieses Vorgehen!
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    3. Antwort von Bettina Berlinger, Kreuzlingen
      Natürlich, Herr Lüscher, es sind ja nur Einzelfälle, gell!? Schauen sie die Kriminalstatistik an, wie viele "Einzelfälle" es gibt! ES IST GENUG, ihr Linken Träumer !!!
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    4. Antwort von Norman Grasser, Kreuzlingen
      @B. Berlinger: Ja, ES IST GENUG, ihr reaktionären Fremdenhasser(Innen)!!!
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  • Kommentar von J.Sand, Zürich
    Offenbar wird der Text auch von Nichtlinken falsch verstanden. Das liegt an der Undeutlichkeit der Berichterstattung, die wiederum gewählt gewollt ist!
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