Feuer in Asylheim war vermutlich Brandstiftung

Vergangene Woche war bei einem Brand in einer Asylunterkunft in der Genfer Gemeinde Vernier ein junger Mann in den Flammen umgekommen. 40 Menschen wurden teilweise kritisch verletzt. Nun haben die Behörden zwei Männer festgenommen. Sie werden verdächtigt, das Feuer absichtlich gelegt zu haben.

Ausgebranntes Zimmer

Bildlegende: In der ausgebrannten Asylunterkunft kam ein Mann ums Leben. Weitere 40 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Keystone

Die Asylunterkunft in Vernier (GE) wurde vermutlich doch angezündet. Zwei Männer werden verdächtigt, das Gebäude in Brand gesteckt zu haben. Dabei war ein 29-jähriger Eritreer ums Leben gekommen. 40 weitere Personen wurden teilweise lebensgefährlich verletzt.

Die beiden verdächtigten Männer wurden vergangene Woche einvernommen. Das Zwangsmassnahmengericht setzte sie in Untersuchungshaft, bestätigte Henri Della Casa, Sprecher der Genfer Staatsanwaltschaft. Die Untersuchung werde fortgesetzt, so der Sprecher.

In der Nacht auf den 17. November war das Feuer im Erdgeschoss ausgebrochen. Darauf breitete sich rasch dunkler Rauch in den Obergeschossen aus. Die Bewohner brachen in Panik aus. Mehrere Personen erlitten Rauchvergiftungen. Andere verletzten sich, als sie aus den Fenstern sprangen.