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Schweiz Flankierende Massnahmen sollen Personenfreizügigkeit sichern

Bundesrat Johann Schneider-Ammann will die flankierenden Massnahmen konsequenter durchsetzen, um die Personenfreizügigkeit zu sichern. «Wir müssen uns das Vertrauen der Bevölkerung zurückholen», plädierte der Wirtschaftsminister in Bern.

Bundesrat Schneider-Ammann will die flankierenden Massnahmen konsequenter durchsetzen, um die Personenfreizügigkeit zu sichern. «Wir müssen uns das Vertrauen der Bevölkerung zurückholen», so der Wirtschaftsminister in Bern.

Die Umgehung hiesiger Arbeitsbedingungen sei offensichtlich. Es stehe aber ausser Frage, dass die Personenfreizügigkeit für die Schweiz der Königsweg sei. «Der bilaterale Weg hat Erfolge gebracht.»

Unia fordert Baustellenschliessung

Weniger optimistisch zeigen sich die Gewerkschaften. «An der Basis brodelt es», sagte Nico Lutz von der Geschäftsleitung der Unia am Rande der Veranstaltung. Die Arbeiter seien täglich mit den Missständen konfrontiert.

Die heutigen Massnahmen würden deshalb bei weitem nicht ausreichen, um Missbräuche zu verhindern, Konkret fordert der Gewerkschafter, dass Baustellen bei Hinweisen auf Lohndumping geschlossen werden könnten.

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24 Kommentare

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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Ich weiss nicht, was schlimmer ist - raffgierige FDP-Bonzen, die ihre Hälse nie voll genug kriegen können, oder die realitätresistenten linken "wir sind noch nicht bunt und bereichert genug!"-Fetischisten. Seine "flankierenden Massnahmen" kann sich JSA sonst wohin stecken - setzt endlich dieser destruktiven PFZ ein Ende und tut etwas für die EinheimisCHen, die diesen EU/Schengen/seid alle herzlich willkommen!-Mist ausbaden müssen!
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  • Kommentar von H. Schweizer, Bern
    BR Johann Schneider-Ammann ist unendlich leicht zu durchschauen - die Fränkli-Gier ist seine Triebfeder, alles andere ordnet er seinem neoliberalen Gedankengut unter. Er würde den letzten Quadratmeter Kulturland in der Schweiz zubetonieren lassen => Hauptsache, der Rubel rollt. Sein irrsinniger Glaube an das grenzenlose Wachstum macht ihn blind für die bereits heute sichtbaren, verheerenden Mängel seiner Wertevorstellungen. Zum Glück scheint in der Bevölkerung langsam ein Umdenken stattzufinden.
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  • Kommentar von Nico Basler, Basel
    Märchenstunde fürs Stimmvieh mit dem Märchenonkel Johann Schneider.
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