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Frauen-Rentenalter 65 Nationalratskommission stimmt AHV-Reform weitgehend zu

  • Die zuständige Kommission des Nationalrats ist einstimmig auf die AHV-Vorlage eingetreten.
  • Die Mehrheit zeigt sich mit den Beschlüssen des Ständerats einverstanden und unterstützt neben der Erhöhung des Rentenalters der Frauen auf 65 Jahre auch die anderen drei Kern-Elemente der Vorlage.
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Aus dem Archiv: Die Parteispitzen zu Corona und AHV
Aus Arena vom 19.03.2021.
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Die Mehrheit der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) will die Vorlage zügig vorantreiben, ohne wesentliche Änderungen vorzunehmen, wie die Parlamentsdienste mitteilten.

Neben der Erhöhung des Rentenalters unterstützt die Kommission auch den abgestuften Rentenzuschlag für die ersten neun Jahrgänge von Frauen mit höherem Rentenalter, die Flexibilisierung des Rentenbezugs zwischen 63 und 70 Jahren sowie die zusätzlichen 0.3-Prozentpunkte Mehrwertsteuer für die AHV.

Rückweisungsanträge abgelehnt

Jeweils mit 17 zu 8 Stimmen lehnte die Kommission vier Rückweisungsanträge ab, die den Bundesrat beauftragen wollten, eine neue Vorlage zu erarbeiten.

Die Kommission hat die Verwaltung mit weiteren Abklärungen beauftragt, bevor sie die Details zur Vorlage berät, wie es weiter hiess. Ende April soll eine nächste Sitzungsrunde stattfinden. Das Ziel der SGK-N ist es, das Geschäft im Hinblick auf die Sommersession fertig zu beraten.

Arena, 19.3.2021, 22:25 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Die langfristige Sicherstellung der AHV-Finanzierung kann nicht über die Anpassung des normalen Renteneintrittsalters an die veränderte Lebenserwartung erfolgen. Aufgrund der Arbeitsbelastung des modernen Arbeitsmarktes wäre eine generelle Erhöhung des Renteneintrittsalters kontraproduktiv. Gute Alternativen sind: Flexibilisierung des Renteneintrittsalters;Beitragserhöhungen,ev. auf Kosten von mehr Lohn,höhere MwSt, Finanztransaktionsst.,Kapitalgewinnst.,Umlagerung des Bundesbudgets für AHV.
  • Kommentar von Beat Stocker  (BeaSt)
    Eine Erghöhung des Rentenalter läuft der aktuellen Beschäftigung diametral entgegen. Wenn immer weniger Arbeitende ihre Stelle bis zur Pensioniering behalten dürfen, ist die Rentenaltererhöhung ein No-Go.
    Eine Rentenaltererhöhung muss mit einer Korrektur in der Progression des Pensionskassensatzes (und damit der Beschäftigingswahrscheinlichkeit) verbunden werden.
    1. Antwort von Mark R. Koller  (Mareko)
      An B. Stocker: Es ist genauso, wie Sie es beschreiben, durch die Corona-Virus-bedingte Wirtschaftskrise nur nochmals verstärkt. Seit vielen Jahren ist die Problematik mit den PK-Beiträgen in Bundesbern bekannt, bis heute hat sich keine der Parteien bereit erklärt, sich politisch einzusetzen, auch die SP nicht. Wie bei vielen Betroffenen und auch bei mir, sind die PK-Gelder vor dem Rentenalter aufgebraucht und die Altersarmut unausweichlich. Da die AHV nicht ausreicht, blieb nur auszuwandern.
  • Kommentar von Tony Menninger  (Piglet42)
    Sie wissen jetzt schon, dass diese Vorlage - ein reiner Rentenabbau ohne Kompensation - beim Volk chancenlos ist. Wofür machen sie sich eigentlich den Aufwand?
    1. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Sie versuchen immerhin im Trüben zu fischen. Ohne intakte Familien mit Kindern, die später zu ihren Eltern im Alter schauen, wird eine Altersvorsorge nie funktionieren - hat nie und wird nie. Ist seit Jahrtausenden global bereits bekannt, anerkannt und milliardenfach erprobt.
    2. Antwort von Reto Albertini  (Reto Albertini)
      Herr Nogler, wann waren Sie das letzte mal in einem Altersheim? Unsere Gesellschaft schiebt ihre Mütter und Väter in die Altersheime ab, wo diese dann mehr oder weniger dahin vegetieren. Es waren notabene in der Mehrzahl die Frauen die sich um die Alten und Gebrechlichen gekümmert haben und dies unentgeltlich. Dafür sollen Sie nun belohnt werden, indem man ihr Rentenalter erhöht ohne Kompensation. Wo leben Sie?