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Schweiz Freysinger will sein Nationalratsmandat 2015 abgeben

Der Walliser SVP-Regierungsrat Oskar Freysinger will bei den nächsten Wahlen zum Nationalrat nicht mehr antreten.

Oskar Freysinger
Legende: Freysinger gehört dem Nationalrat seit 2003 an. Keystone

Das Doppelmandat Regierungsrat und Nationalrat sei auf Dauer nicht zu bewältigen. Deshalb werde er im Herbst 2015 nicht mehr zu den Nationalratswahlen antreten, sagte Oskar Freysinger.

Rund ein Jahr nach seiner Wahl in die Walliser Regierung gestand der Vorsteher des Departementes für Bildung und Sicherheit, er habe am Anfang «schwierige Momente» erlebt.

«Ich stand am Morgen mit Bauchweh auf, war angsterfüllt. Ich sagte mir, das wirst du nicht vier Jahre durchstehen.» Es habe ihm auf nicht wenigen Gebieten an Fachkenntnissen gefehlt. Zum Glück habe er sich im Bereich Schule ausgekannt, sagte der ehemalige Gymnasiallehrer.

Heute fühle er sich wohl in seinem «Job» und nehme es gelassen. In seinen Augen wäre auch das Doppelmandat als Regierungsrat und Nationalrat zu bewältigen, allerdings nicht auf die Dauer.

Der 53-jährige Freysinger wurde im März 2013 als erster SVP-Vertreter in die Walliser Regierung gewählt, seit 2003 sass er im Nationalrat.

7 Kommentare

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  • Kommentar von P.Bürger, Schaffhausen
    Den Abgang von Freysinger begrüsse ich sehr! Fairerweise muss ich sagen,dass die Art & Weise seines Ausscheidens sehr symphatisch & gleichwohl für Freysinger ungewöhnlich ist. Ich erachte dies als einen guten Charakterzug, zumal die letzen paar SVP-Abgänge eher von Frustration & dümmlichen Sprüchen/Seitenhieben begleitet waren. Die SVP-Exponenten könnten auch anders, wenn sie nur wollten! Gratulieren Herr Freysinger, sie haben CB vorgemacht,dass man sich anständig & ehrlich verabschieden kann!
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  • Kommentar von Rainer Fauser, Augsburg
    Interessant an der Aussage Freysinger's ist das Eingeständnis mangelnder Fachkompetenz auf vielen Bereich.Ein Beweis,wie einer der aus dem Nähkästchen plaudert,aufzeigt,dass Politiker unfähig sind,besser als das Volk zu wissen,welche Entscheidungen nützlich oder schädlich sind.Erinnert mich an Gauck's Aussagen über die Kompetenzen des Volkes.Bravo,Freysinger,damit haben öffentlich erklärt,dass in Bundesbern eigentlich Leute sitzen,die unnötig sind + ohne Ahnung,was sie anrichten.Weiter so!
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  • Kommentar von Verena Eberhard, 5722 Gränichen
    ich werde ihn vermissen. Ein ehrlicher und überzeugter Politiker geht. Schade. Wenn ich jedoch bei den Linken schaue sitzen die im Regierungs- und Nationalrat (siehe der singende Tschappatt) und es gibt und wird noch geben andere linke Abzocker.
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    1. Antwort von Willy Boller, Selevac
      In dieser Beziehung, Frau V. Eberhard, muss sich nach meiner Auffassung KEINE Seite etwas vorwerfen. Diese sind links wie rechte (auch bei der SVP) mehr als genügend vorhanden.
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