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Schweiz Fünf Gründe, die für Bern sprechen

Cornelius Gurlitt hat seine millionenschwere Bildersammlung dem Kunstmuseum in Bern vermacht – diese Nachricht schlug «wie ein Blitz aus heiterem Himmel ein». Nun gibt es bereits Erklärungen, weshalb der verstorbene Kunstsammler gerade die Berner auserwählt haben könnte.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene zelger, 6370 Stans
    Der Futterneid scheint in DE aufzukommen (Beitrag SRF 2 Kultur. Das Erbe sei ein deutsches Kulturgut. Ob das Nicht-EU Land Schweiz überhaupt berechtigt sei, diese Gemälde zu erben, fragt man sich dort. Natürlich, so würde ich meinen, ist die Schweiz berechtigt, wird sie doch von Brüssel wie ein EU Staat traktiert.
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    1. Antwort von Sebastian Demlgruber, Bad Dürrheim
      Darauf ließe sich entgegnen, dass die Schweiz auch vor 70 Jahren keinerlei Probleme hatte, Vermögenswerte anzunehmen, ohne sich im geringsten um die Herkunft zu scheren, siehe Nazi-Raubgold. Hoffentlich hat die Schweiz dank der Bergier-Kommission und Christoph Meili (ein echter Held) im Jahre 2014 endlich dazugelernt.
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    2. Antwort von Lucas Kunz, Sallneck
      Hatten Sie da auch richtig zugehört? Es hiess auf einem anderen Medium, war's die NZZ?, dass nur für vereinzelte Werke das Gesetz des Kulturgutes in Anwendung kommen könnte, was erst überprüft werden müsse. Die Anwendung vorhandener Gesetze hat nichts mit Futterneid oder EU zutun, sondern entspricht einem Rechtsstaat. Abgesehen davon, dass das Kulturgutsgesetz mit der EU überhaupt nicht zu tun hat! Finde Ihre "Logik" lustig! Da die CH angeblich traktiert würde, habe sie ein Anrecht auf das Zeug.
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    3. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Ein letzter Wille ist zu akzeptieren. Die Bilder, so erwähnte es der Sprecher von Gurlitt, wollte damit verhindern, dass die Bilder den Bayern zufallen, weil ihn diese betreffend dieser doch ziemlich schikaniert haben. Aber es werden ja weiterhin Überprüfungen darüber statt finden, woher sie stammen & ob es sich um Raub-Kunst handelt. Das ist von Gurlitt mit Deutschland so ausgemacht. Also freuen wir uns einfach über diese Ehre, dass sie einem Museum in Bern anvertraut worden sind.
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    4. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      @S. Demlgruber u. L. Kunz: 1. Gurlitt ist österr. Staatsbürger somit keine Erbschaftssteuer für DE. 2. Die Werke welche nach dem 2. WK v. Gurlitt erworben wurde sind kaum Nazi-Raubkunst u. können höchstwahrscheinlich in die CH ausgeführt werden. Steuerhinterziehung ist nicht stichhaltig, da die Werke ja nie geschätzt wurden. Es muss alles klar u. eindeutig geklärt werden, somit sind Ihre Kommentare nicht der Reede wert sondern zeigen, dass Sie sich mit dem Thema nur am Rande befassen.
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    5. Antwort von Michael Raufer, Rosenheim
      Die CH+B.-KMuseum mögen selbstbewusst sein, Erbschaft annehmen, notw. Restitutionen durchführen. Auf Hilfe der bayer. Taskforce sollte verzichtet und mit jüd. Institutionen zusammengearbeitet werden. Als Enkel eines Nazi-Opfers habe ich mehr Vertrauen in die CH-Jusitz ggü dem bayer. Pendant. G.´s Bilder wurden schon 2012 v. dtn. Zoll mit fragl. Begründung beschlagnahmt und lange verschwiegen. Erst über Medien 2013 wurde der Vorgang von der Justiz kundgetan, erst jetzt Restitutionen angedacht!
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    6. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      Sebastian Demlgruber, Bad Dürrheim - Ich versichere Ihnen, die Schweiz hat dazugelernt. Ich habe diesen Bergier-Bericht gelesen, verstanden und eigentlich rein gar nichts Neues darin entdeckt, dass nicht auch schon den Aktivdienstler einigermassen bekannt war oder bekannt sein konnte. Diese Generation damals hat sich mit (zB. Pilez-Golaz & Co) sehr schwer getan und sich autom. an Guisan angedockt. Das spricht Bände, das Land war damals so zerrissen wie heute in der EU-Frage. (smile)
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    7. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      Michael Raufer, Rosenheim - Völlig gleicher Meinung und ich würde es meinem Land und der Regierung sehr übel nehmen, wenn sie daraus nun auch noch einen Knatsch veranstalten. - Jetzt Restitutionen angedacht und schonungslose Aufarbeitung ! Animositäten wie sich derzeit zwischen D & CH müssen ausgeblendet werden.
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  • Kommentar von Hermann Meier, 5200 Brugg
    ...die letzte Variante wäre die Schönste - ein Gedanke der Gerechtigkeit.
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