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«Für sauberes Wasser» Initiative gegen Pestizid- und Antibiotika-Einsatz eingereicht

Pestizid wird versprüht.
Legende: Die Pestizidbelastung von Oberflächengewässern sei gravierend, so die Initianten. Keystone/symbolbild

Die Trinkwasser-Initiative ist mit 114'420 Unterschriften in Bern eingereicht worden. Gemäss dem Initiativtext soll das bäuerliche Einkommen nur noch unter der Voraussetzung eines ökologischen Leistungsnachweises durch Direktzahlungen ergänzt werden.

Dieser umfasst die Erhaltung der Biodiversität, eine pestizidfreie Produktion und einen Tierbestand, der mit dem auf dem Betrieb produzierten Futter ernährt werden kann.

Landwirtschaftsbetriebe, die Antibotika in der Tierhaltung prophylaktisch einsetzen und deren Produktionssystem einen regelmässigen Einsatz von Antibiotika nötig macht, sollen ebenfalls von Direktzahlungen ausgeschlossen werden.

Das Volksbegehren ist gemäss Initianten, des Vereins «Sauberes Wasser für alle» dringlich. Denn der intensive Einsatz von Pestiziden, Antibiotika und riesigen Mengen an importierten Futtermitteln in der Landwirtschaft verschmutze die Gewässer und das Trinkwasser, zerstöre die Biodiversität, belaste die Böden und fördere die Entstehung der antibiotikaresistenten Bakterien.

Wer steht dahinter?

Zu den Unterstützern der Initiative zählen der Verein «Sauberes Trinkwasser für alle» Einzelpersonen und auch mehrere Umwelt-, Naturschutz- und Tierschutzorganisationen. Unter diesen sind unter anderem Greenpeace Schweiz, BirdLife Schweiz und der Fischerei-Verband. Die Unterschriftensammlung unterstützt hat auch Pro Natura.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Meier (Paul Meier)
    T. Hardmann: Sie verstehen überhaupt nichts von Landwirtschaft. Die Grünflächen können nun mal nur die Wiederkäuer für unsere Veredlung als Nahrungsmittel genutzt werden. Ergo: Gibst Gülle und Mist. Normaler Kreislauf. Spritzen gleich Unkosten. Hat nicht nur mit Bequemlichkeit zu tun. Nicht mehr 1/3 der Lebensmittel wegwerfen. Trotz kl. Flecken schmeckt Obst & Gemüse immer noch. Geiz ist Geil schadet der Natur sicher mehr. 7 % Nahrungskosten sind nun einmal ebenso Gift für die Natur. Nachdenken
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  • Kommentar von Christoph Walser (ch.w)
    Wir können die Produktionbedingungen im Ausland nicht beeinflussen jedoch die im Inland. Darum sind wir ja nicht in der EU! Ausserdem ist die Schweiz beim Pestizid Einsatz im internationalen Vergleich ziemlich Spitze, das will uns der SBV mit seinen schönfärberischen Kampagnen verheimlichen
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  • Kommentar von Franz NANNI (igwena ndlovu)
    Ich bin seit ca 12 Jahren Farmer... immer hart am Ruin.. seit ich spritze bin ich zwar nicht reich geworden,aber es genuegt zum Ueberleben.. wir kommen gerade mal so raus.. so ist es ueberall...
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    1. Antwort von Lucas Kunz (L'art pour l'art)
      Was nutzt langfristig eine Landwirtschaft, die ihre eigene Grundlagen zerstört? Bei uns hat es das Bienensterben und Vernichtung der Artenvielfalt ...
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