Gäste blieben aus: Hotelbranche kämpfte mit Schneemangel

Der Schneemangel ging an der Hotelbranche nicht spurlos vorbei: Die Schweizer Hotelbetriebe verzeichneten im Februar weniger Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark war der Rückgang bei den ausländischen Gästen.

Hotellschlüssel auf einem Brett stehend

Bildlegende: Die Schweizer Hotellerie kämpfte im Februar 2016 mit leeren Betten. Keystone

Die Schweizer Hotels verbuchten im Februar 2016 weniger Übernachtungen als im Vorjahr. Die Zahlen der ausländischen Gäste gingen insgesamt um 5,3 Prozent zurück. Das konnte auch der Anstieg der inländischen Nachfrage um 2,7 Prozent auf 1,6 Millionen Logiernächte nicht wettmachen.

Denn insgesamt ging die Zahl der Logiernächte auf 3,1 Millionen zurück, ein Minus von 1,3 Prozent. Dies meldet das Bundesamt für Statistik. Grund dafür dürfte der Schneemangel in den Berggebieten gewesen sein, Städte wie Genf oder Zürich konnten nämlich zulegen.

Besonders die Besucherzahlen aus Europa sanken im Februar deutlich (-7,2 Prozent). Den stärksten Rückgang gab es beim wichtigsten Markt Deutschland. Markant schwächer fielen auch die Zahlen für die Niederlande und Belgien aus. Dafür war die Schweiz bei den Angelsachsen beliebter als im Vorjahr: Aus Grossbritannien und den USA konnte die Schweiz mehr Hotelgäste zählen.