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Geldspritze für Aktionsplan Bund unterstützt Projekte gegen Radikalisierung

Der Bundesrat greift Kantonen, Städten und Gemeinden unter die Arme und stellt fünf Millionen Franken zur Verfügung.

Vergangenen Herbst haben Bund, Kantone, Städte und Gemeinden einen Nationalen Aktionsplan mit 26 Massnahmen verabschiedet, um Radikalisierung und Extremismus früh zu erkennen und zu bekämpfen.

Zum Beispiel sollen Lehrpersonen, Jugendarbeiter und Polizisten geschult werden, damit sie erste Anzeichen wahrnehmen und handeln können. Auch Gewaltpräventionsstellen sollen aufgebaut und Lehrmaterial aus einem Kanton auch anderen Kantonen zur Verfügung gestellt werden.

Gesuche können eingereicht werden

Nun hat der Bundesrat fünf Millionen Franken genehmigt, um sich an den Kosten für die Projekte zu beteiligen. Das Geld steht ab Anfang 2019 zur Verfügung; Gesuche um Unterstützung können bereits im laufenden Jahr eingereicht werden. Generell werden keine Projekte unterstützt, die ein längerfristiges finanzielles Engagement des Bundes bedingen würden.

Der Bund kann aber auch von sich aus Massnahmen finanziell unterstützen. So kann er etwa den Aufbau eines Expertenpools für den Ausstieg aus extremistischen Gruppen und die Reintegration finanzieren. Die dafür nötigen Mittel sind aber nicht Teil des nun beschlossenen Impulsprogramms.

25 Kommentare

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  • Kommentar von Marti Müller (marchman)
    Steff steffmer:"Rechtsnationalisten sind also nicht unbedingt Nazis, Herr Marti? Also sind Teile der Rechtsnationalisten bedingt vielleicht doch Nazis?" Der Begriff ist heutzutage viel zu verwässert... Ich hatte Verwahnte in Gefangenenlager im 2WW. Nazi sind Mörder. Denn Begriff dauert zu verwenden ist Verharmlosung und Verspotung der Oper.
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  • Kommentar von S.B. Schweizer (S.B. Schweizer)
    Beginnt das nicht schon zu Hause und auf dem Schulplatz? Siehe Verhalten der Primarschüler. Diese grenzen Mitschüler, die als komisch gelten, erbarmungslos aus. Aussenseiter haben in der Regel keine Chance auf Anerkennung, ausser sie passen sich an. Auf dem Schulplatz ist der Mainstream sehr willkommen und es ist am sichersten und am besten wenn man sich am Vorgegeben festhält. Die Folgen? Die „Komischen" radikalisieren sich womöglich, oder haben sonst Probleme. Das mal fernab von Antifa, Nazis.
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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Neulich hörte ich auf ZDF eine Berichterstattung, dass in Deutschland die Statistik falsch geführt wird: Angriffe auf Juden kommen heutzutags oft von der muslimischen Ecke. Doch diese werden als "antisemitistisch motiviert" erfasst und mit der extremrechten Gesinnung in Zusammenhang gebracht. So schiessen neonazi Angriffe gegen Juden in den letzten Jahren in die Höhe. Und Muslime sind fein raus. Die eine CH-Zeitung berichtete auch, NZZaSo., glaub ich.
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