Gesundes Essen für alle soll in die Verfassung

Rüebli, Salat und Randen sind Produkte, die auf heimischen Äckern bestens gedeihen. Dies soll nun gefördert werden. Zu diesem Zweck wurde die Volksinitiative «für Ernährungssicherheit» lanciert.

Die einheimische Lebensmittelproduktion soll gestärkt und die Rahmenbedingungen für die Bauern verbessert werden. Genau dies ist das Ziel der Volksinitiative «für Ernährungssicherheit». Hinter dem Volksbegehren stehen der Schweizerische Bauernverband (SBV) und die SVP.

Ein Marktstand mit frischem Gemüse.

Bildlegende: Produkte aus heimischer Scholle sollen gefördert werden. Das Instrument dazu: Die Initiative «für Ernährungssicherheit». Keystone

Gesundes Essen auch in Zukunft?

Die vom Parlament beschlossene Agrarpolitik 2014-2017 war der Auslöser für die Initiative. Eine Gruppe um Nationalrat Rudolf Joder (SVP/BE) hatte letztes Jahr das Referendum erfolglos ergriffen. Anders als damals haben die Gegner der aktuellen Landwirtschaftspolitik für die Initiative neben der SVP auch den Bauernverband an Bord.

Die ausreichende Versorgung der wachsenden Bevölkerung mit sicherem und gesundem Essen stelle eine grosse Herausforderung für die Zukunft dar. Dies sagte Markus Ritter, St. Galler CVP-Nationalrat und Präsident des Bauernverbands. Der Verband wolle das « Rad der Zeit nicht zurückdrehen», bei der zunehmenden Extensivierung aber einen Richtungswechsel schaffen.