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Schweiz Gewaltsame Proteste gegen Schweizer Migrationspolitik

In Chiasso haben am Sonntag mehrere hundert Personen gegen die Schweizer Migrationspolitik an der Südgrenze demonstriert. Bei der unbewilligten Kundgebung kam es zu Gewaltszenen. Rauchbomben und Feuerwerkskörper wurden gezündet.

Ein Polizist vor einer Gruppe Protestierender
Legende: Unbewilligte Protestaktion in Chiasso: Hunderte Demonstranten gegen Schweizer Migrationspolitik. Keystone

In Chiasso haben an die 250 Personen demonstriert. Gemäss Informationen der italienischen Nachrichtenagentur ansa waren es Aktivisten von «no borders», die gegen die Schweizer Migrationspolitik an der Südgrenze protestierten.

Feuerwerkskörper und Rauchbomben

Die Demonstration vom Sonntagnachmittag war zwar angekündigt, aber von der Polizei nicht bewilligt worden. Gemäss Meldung der Tessiner Kantonspolizei führte ihr Umzug vom Sportzentrum Richtung Stadtzentrum zum Bahnhof, wo die teils vermummten Demonstranten Feuerwerkskörper und Rauchbomben zündeten.

Weiter zogen sie zu einem Grenzübergang. Auf dem Weg beging die Gruppe laut Polizeimeldung um die vierzig Sachbeschädigungen an öffentlichen Gebäuden und privaten Liegenschaften. Die Demonstrierenden waren zum Teil vermummt.

Am Einsatz gegen die unbewilligte Demonstration beteiligten sich die Stadtpolizeien von Chiasso und Mendrisio, die Transportpolizei in Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Migration (SEM), die SBB und die Sanität. Derzeit werte die Polizei das Beweismaterial aus, wie es in der Mitteilung weiter hiess. Anzeigen würden nicht ausgeschlossen.

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56 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Ein totaler Widerspruch: Da will man für eine vermeintlich gute Sache auf die Barrikaden gehen. Aber es geht nicht ohne Krawalle und Zerstörung. Aber dies ist man ja bei Demos von linken Gutmenschen gewohnt.
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    1. Antwort von Peter Zurbuchen (drpesche)
      Nein, Frau Zelger, das waren keine linken Gutmenschen. Krawalle und Zerstörung gehen von Krawall-Brüdern und anderen Hooligans aus. Mit links und schon gar mit Gutmensch hat das NICHTS zu tun!
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  • Kommentar von H. Wach (H. Wach)
    Wie wäre es, wenn diese Linken u. Netten Aktivisten von «no borders» endlich einmal gegen die lukrative „Schlepperindustrie“ der Terroristen-Organisationen demonstrieren würden? Dann hätten wir viel weniger Ansturm auf das Asylwesen mit sozialer Sicherheit. Denn die Schleppermafia verlangt viel Geld, damit ihre „Flüchtlings-Kundschaft“ in unsere Sozialstaaten kommen. Tendenz steigend! Oder ist ihnen das sogar recht, dass so viele kommen? Hoffentlich nicht!
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  • Kommentar von Beatrice Mayer (signorinetta)
    @Herr Steiner Uninformierte und Aufgehetzte bekämpfen die AfD. Man kann ihr ruhig die Chance geben, bewährt sie sich nicht, ist sie wieder weg. Was die Altparteien bieten, muss durchbrochen werden. Wenn Sie sich anhören, wieviel vom AfD-Vokabular man dort benutzt, was vor einem Jahr noch unmöglich gewesen wäre, jetzt ist es plötzlich salonfähig.
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    1. Antwort von Thomas Steiner (Thomas Steiner)
      Beatrice Mayer, wieso antworten Sie nicht auf meinen Kommentar? Das Volk sagt laut und deutlich: GIB NAZIS KEINE CHANCE. Die AfD wird mit breiter Front aus der Gesellschaft bekämpft. Hetze und Hass muss keine der Altparteien bieten, weil damit nur Schaden angerichtet wird. Wenn tatsächlich das Vocabular des dritten Reiches wieder salonfähig geworden ist hat die AfD schon heute zuviel Schaden angerichtet.
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