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Schweiz Gewerkschaftsbund fordert Lohnerhöhung für alle

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert pauschal höhere Löhne. Der Grund: Es brauche im kommenden Jahr generelle Lohnerhöhungen, weil die Geschäftsgänge gut verlaufen und die Lebenskosten steigen würden.

Legende: Video Dank guter Geschäftsgänge – SGB will mehr Lohn für alle abspielen. Laufzeit 1:09 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 07.09.2016.

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert generelle Lohnerhöhungen bis zu 1,5 Prozent. Die Geschäftslage in einem grösseren Teil der Branchen sei positiv. Höhere Löhne seien deshalb laut der Gewerkschaft vertretbar.

Zudem dürfte gemäss SGB die Teuerung in den kommenden Verhandlungsmonaten wieder leicht positiv sein. Von den geforderten 1,5 Prozent soll daher ein halbes Prozent für den Ausgleich dieser künftigen Teuerung eingesetzt werden, heisst es in der Mitteilung des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes.

Steigende Krankenkassenprämien bereiten SGB Sorge

Hochproblematisch sei derweil die Entwicklung der Krankenkassenprämien. Es sei von einer Kostensteigerung von 5 Prozent auszugehen. Wenn keine Lohnzulagen für Krankenkassenprämien ausgerichtet würden, würden deshalb die Lebenshaltungskosten im nächsten Jahr steigen. Eine Verbesserung der Löhne sei darum notwendig, argumentiert der SGB weiter.

Lohnforderungen und Lohnerhöhungen im Überblick

Jahr
Forderung in Prozent
Nominallöhne in Prozent
Reallöhne in Prozent
2016bis + 1,5


2015+ 2-2,5
+ 0,4
+ 1,5
2014+ 1,5-2
+ 0,8
+ 0,8
2013+ 1,5-2,5
+ 0,7+ 1,0
2012+ 2-3
+ 0,8+ 1,5
2011+ 2-3
+ 1+ 0,7
2010+ 1,5-2
+ 0,8+ 0,1
2009+ 1,5-2,5
+ 2,1+ 2,6

4 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Die SVP ist heute auch schon unterwandert, mit vielen EX- CVP und FDP-Leuten, die nun versuchen, ihre verlorenen Pfründe bei der Hintertüre wieder hereinzuholen. Die SP schläft, weit weg von der realen Entwicklung, anstatt sich um die Arbeiterschaft zu kümmern, verwalten sie die Anliegen der Reichen und Mächtigen , nicht wie 1948 kämpferisch für eine AHV , lassen sie das Feld des Erfolges denen die schon haben . Der satte Hund bellt selten - an beissen ist gar nicht zu denken .
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Das müssen nicht nur die Gewerkschaften fordern, das muss die Arbeiterschaft selbst ebenso, lasst euch nicht dumm reden und stimmt für höhere Renten am 25. Sep., denn das stärkt die Kaufkraft Aller. Den Unternehmern denen es gut geht, ist dringend anzuraten dies sofort zu tun - oder wollt ihr Geizhälse die riesigen Gwinnzuwächse (18 -30 % ) in den eigenen Rachen stecken ? Denkt daran, auch ihr Multis habt ein endliches Leben . Ende der Durchsage !
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    1. Antwort von Thomas Steiner (Thomas Steiner)
      Das wäre auch so, wenn die SVP zusammen mit den anderen bürgerlichen Parteien dies nucht immer blockieren würde.
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    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Aber bei höheren Renten profitieren dann eben auch die Multis davon. Und wenn Menschen des Mittelstand, oder einstige Geringverdiener mit der Erhöhung der Renten dann mehr Steuern zahlen müssen, stärkt das eben die Kaufkraft nicht.
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