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Gipfeltreffen in der Schweiz In dieser Genfer Villa treffen sich Biden und Putin

  • Das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Joe Biden und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am 16. Juni findet in der herrschaftlichen Villa La Grange mit Blick auf den Genfersee statt.
  • Das hat das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA auf Twitter mitgeteilt.
  • Das EDA bestätigte damit die seit Tagen sichtbaren Vorbereitungen.
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Aus dem Archiv: Das Treffen Biden-Putin ist bestätigt
Aus Tagesschau vom 25.05.2021.
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Auch die Stadt Genf bestätigte am Donnerstag offiziell die seit einer Woche zirkulierenden Anzeichen, dass das Treffen in der Villa aus dem 18. Jahrhundert im Parc de la Grange stattfinden wird. Sie hoffe, dass der Dialog zwischen Biden und Putin «fruchtbar» und«konstruktiv» sein könne, schreibt die Stadtregierung.

An den Vorbereitungen arbeiteten nicht weniger als 13 städtische Einheiten. Angesichts der zu erwartenden Unannehmlichkeiten fordert die Stadtverwaltung Verständnis von der Bevölkerung.

Armee und Polizei hatten die Zugänge zu dem Park bereits am Dienstag abgesperrt. Arbeiter zogen um die etwa zwei Meter hohe Parkmauer einen hohen Metallzaun. Am verschlossenen und von der Polizei bewachten Eingangstor hing ein Schild mit der Aufschrift: «Aus besonderem Anlass ist der Park für die Öffentlichkeit von Dienstag, 8. Juni bis einschliesslich 18. Juni geschlossen.»

Die grosszügige Villa stammt aus dem 18. Jahrhundert. Sie liegt auf einer Anhöhe, und von der Terrasse aus ist der Blick über den Park mit Wiese und alten Baumbeständen frei auf den Genfersee.

Der Parc de la Grange wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von seinem letzten Besitzer, William Favre, der Stadt Genf geschenkt. Die Villa wurde von mehreren angesehenen Familien bewohnt und hat wichtige Gäste empfangen, die Genf als internationales Parkett etabliert haben. Das Haus ist fast das ganze Jahr geschlossen. Die Stadt Genf nutzt es selten für repräsentative Anlässe.

Über das Sicherheitsdispositiv wollen die Genfer Behörden am Freitag informieren. Der Staatsrat hat die Genfer Bevölkerung bereits aufgefordert, nach Möglichkeit zu Hause zu arbeiten. Das gesamte Genferseebecken wird während des Gipfeltreffens abgesperrt.

SRF 4 News, 10.6.2021, 10 Uhr;

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Aldo brändli  (aldo)
    So ein Blödsinn. Einen solchen Treffpunkt sollte man doch unbedingt geheim behalten.
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Aldo brändli: Warum und wie sollte das machbar sein mit all den Securitys? Wenn jeder weiss, dass sich die beiden treffen ist der Druck der Öffentlichkeit höher, dass auch brauchbare Resultate erreicht werden.
  • Kommentar von vonschallen adolf  (Avonschallen)
    Ist es wirklich nötig so ein Theater in der Schweiz aufzuführen. . Alles nur Verarschung. Hinter den Kulissen teilen sie sich die Pfrüde schon auf. Es fehlt noch China. Haha
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ vonschallen adolf: Sollen die Leader der Welt lieber die Kavallerie gegeneinander auffahren, statt sich in entspannter Atmosphäre in einer schönen Villa am Genfersee in der Schweiz auszutauschen? Ich finde, dass dies ei sehr sinnvoll eingesetzter Beitrag der Schweiz zum Weltfrieden ist.
  • Kommentar von Pirmin Schläpfer  (Gwunderer)
    Traditionen sind zu ehren - aber wäre es nicht auch im Sinne der Neutralität, einfach beide nicht ins Land zu lassen?
    1. Antwort von Peter Singer  (P.S.)
      In Geschichte nicht aufgepasst. Solche Treffen finden sehr oft in neutralen Ländern statt, genau diese Länder können Vermittler sein. Bestimmte Politiker nicht ins Land zu lassen, wäre sehr unneutral.
    2. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Pirmin Schläpfer: Ich glaube Herr Singer hat Recht. Die Schweiz ist mit der Neutralität auch gewisse Verpflichtungen eingegangen. Das geht bereits zurück auf den Wiener Kongress 1815.
    3. Antwort von Pirmin Schläpfer  (Gwunderer)
      @Singer und Leu, ich las das Zeitgeschehen quer im Sinne einer lebendigen Geschichte, die eher in unseren Köpfen stattfindet als am schönen Genfersee. Bin durchaus auch für Dialog und finde trotzdem, dass dieser anderswo hätte stattfinden können. Mit Herrn von Schallen gehe ich einig, dass China ein Kandidat gewesen wäre.
    4. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Gwunderer, warum sollte China dabei sein, wenn sich Biden und Putin treffen? Sehe keinen Grund für ein dreier Gespräch. Wenn zwei Länder miteinander Sprechen, kann man genau die Themen ansprechen die beiden Länder betrifft. Ich verstehe auch nicht, das grosse Schreien nach China. China kann ja Biden und Putin einladen. Ist doch nicht das Problem der Schweiz.