Glückskette: Spendenaufruf für Syrien

Die Glückskette ruft erneut zu Spenden für die Opfer des Syrien-Konflikts auf. Eine humanitäre Tragödie grossen Ausmasses zeichne sich ab. Die Gelder, die seit dem Appell vor einem Jahr gesammelt wurden, werden bis Ende März aufgebraucht sein.

Die Glückskette wiederholt ihren Spendenaufruf für Syrien. «Die Situation ist alarmierend und es zeichnet sich eine humanitäre Tragödie grossen Ausmasses ab», wird Manolo Caviezel, Projektverantwortlicher für Syrien bei der Glückskette, in einer Mitteilung zitiert.

Bisher unterstützte die Glückskette 22 Nothilfeprojekte zu Gunsten von Menschen, die aus Syrien in Nachbarländer geflohen sind oder in Syrien selbst vertrieben wurden. Sie erhalten Lebensmittel, Kleidung, Öfen und Hygiene-Kits. Zudem wurden Notunterkünfte gegen die Kälte isoliert und Hilfsprojekte in der Gesundheitsversorgung sowie zum Schutz der Kinder finanziert.

Zusätzliche Mittel benötigt

Die Glückskette beteiligt sich mit insgesamt 7,2 Millionen Franken an den Projekten von neun ihrer Schweizer Partnerhilfswerke. Unterstützt wird aufgrund ihres Zugangs zu den Betroffenen in Syrien auch eine bei der Glückskette nicht akkreditierte Organisation.

Die Hilfswerke hätten zudem bereits angekündigt, dass sie für die Fortführung ihrer Hilfstätigkeit auf zusätzliche Mittel angewiesen sind. Spenden sind jederzeit möglich auf das Postcheck-Konto 10-15000-6 (Vermerk «Syrien») oder online auf www.glueckskette.ch.

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