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Zahl der Covid-Ansteckungen steigt markant
Aus Tagesschau vom 07.10.2020.
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Grafiken zum Coronavirus In diesen Kantonen steigen die Corona-Zahlen am stärksten

Die Lage schien sich zu beruhigen, doch seit Ende September steigen die Fallzahlen wieder stark an. Alleine am Montag wurden über 1'000 Personen in der Schweiz positiv getestet. Die Fallzahlen der letzten sieben Tage haben sich im Vergleich zur Vorwoche mehr als verdoppelt. Auch wenn die Zahlen mit jenen von März/April kaum vergleichbar sind: Solch hohe Fallzahlen bringen sowohl das Contact-Tracing wie auch das Testing-Regime der Kantone gefährlich ins Wanken.

Hinzu kommt, dass es sich offenbar nicht nur um einige lokale Ausbrüche handelt. Fast alle Kantone verzeichnen eine Zunahme. In Zürich, St. Gallen und Tessin hat sich der 7-Tage-Schnitt im Vergleich zur Vorwoche mehr als verdoppelt, in kleineren Kantonen mit kleineren Zahlen gar vervielfacht. Auch die Westschweizer Kantone Genf und Waadt, von denen man bisher annahm, dass sie ihre Zahlen stabilisieren konnten, verzeichnen wieder exponentielle Anstiege. Die Kantone Bern und Zug haben bereits reagiert und am Mittwoch neue Maskenpflicht-Regeln eingeführt.

Die Kantonszahlen im Vergleich

Die untenstehende Tabelle zeigt, wie sich das Virus in einzelnen Kantonen verbreitet. Die Neumeldungen beziehen sich auf die neusten Meldungen des BAG und können sich auf mehrere Tage aufteilen. Der 7-Tage-Schnitt zeigt, wie viele Neuinfektionen während sieben Tagen durchschnittlich pro Tag gemeldet wurden. Damit die fehlenden Nachmeldungen kein verzerrtes Bild ergeben, ist der 7-Tage-Schnitt um drei Tage zurückversetzt. Er ist damit bei schnell steigenden Zahlen zwar träger, aber mittelfristig ein verlässlicherer Wert. Weil grössere Kantone oft mehr Neuinfektionen verzeichnen, lohnt sich der Blick auf den 7-Tage-Schnitt pro 100'000 Einwohner (rot eingefärbt). Dieser zeigt die Situation im Verhältnis zur Bevölkerung in den Kantonen. Ob die Zahl zu- oder abnimmt, zeigt die Entwicklung zur Δ Vorwoche. Klicken Sie auf Details, um noch mehr Zahlen zum jeweiligen Kanton zu sehen oder auf den Tabellen-Kopf, um die Zahlen neu zu sortieren.

Warum steigen die Zahlen plötzlich wieder rasant an? Die Erklärungen dafür variieren. Ein Grund können die tieferen Temperaturen sein, sagt Epidemiologin Tanja Stadler. Wenn sich mehr Menschen wieder in Innenräumen aufhalten und weniger lüften, erhöht dies das Ansteckungsrisiko. Noch immer würden viele der Ansteckungen durch sogenannte Cluster-Events verursacht, sagte am Dienstag Gesundheitsminister Alain Berset: «Es gab Privatanlässe, die plötzlich ziemlich viele Ansteckungen verursacht haben.»

Noch spiegeln sich die Neuansteckungen kaum in den Zahlen zu den Spitaleintritten oder Verstorbenen wieder. Dies ist meistens zwei bis drei Wochen (Spitaleintritte), respektive vier bis fünf Wochen (Verstorbene) später bemerkbar.

Wie sich die Situation weiter entwickelt, zeigen auch unsere täglich aktualisierten Grafiken bei: «So entwickeln sich die Corona-Zahlen in der Schweiz».

Über die Daten

Tagesschau 19.30 Uhr, 7.10.2020

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66 Kommentare

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  • Kommentar von Phoebe Hollow  (Phoebe)
    Die Positivgetesteten sind lediglich positiv auf ein Eiweissmolekül, was unter Umständen zu einem der Coronaviren passt. Das heisst aber noch lange nicht, dass auch eine Infektion stattgefunden hat oder dass die Person Überträgerin eines Coronaviruses ist. Um das Virus weiterzugeben muss die Person eine Infektion haben: das Virus muss sich zahllos vermehrt und Krankheitssymptome ausgelöst haben. Es ist verwerflich von Infektionen zu reden da der PCR Test gar nicht aussagekräftig ist.
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  • Kommentar von Philip Läubler  (Schwerzistyle)
    Die Panik ist mir unerklärbar. Die Anzahl der Positiv Getesteten steigt und steigt, die Zahl der Hospitalisationen ist konstant. Ein Paradebeispiel für eine Test-Pandemie...
    Liebes SRF, wie wärs wenn ihr mal versucht zu recherchieren, wie viele von den Positiv Getesteten überhaupt Symptome zeigen?
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  • Kommentar von Michael Banz  (Michael Banz)
    Die meisten Der Kommentare hier über Masken sind völlig sinnlos. FFP 2 und 3 Masken werden zertifiziert aufgrund ihrer Eigenschaft Partikel von einem Durchmesser von 500 nm auf 94, respektive 96% zurückzuhalten. Und die Coronaviren weisen einen Durchmesser von 40-160 nm auf. Allerdings werden sie in Aerosolen und nicht isoliert verstreut. Will heissen grösserer Durchmesser des Partikels, will heissen, qualitativ hochstehende Hygienemasken, korrekt behandelt wirken sehr gut. Stoffmasken nicht.
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