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Neuer Fahrplan ab Dezember Grössere Baustellen schränken das SBB-Angebot ein

Legende: Video Eine Herausforderung für die SBB abspielen. Laufzeit 01:28 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 19.05.2017.
  • Die SBB hat ihren Entwurf für den neuen Fahrplan vorgelegt.
  • Grössere Bauarbeiten schränken das Angebot auf dem Streckennetz der Bahn ein.
Ein Personenzug der SBB verlässt das Nordportal des Gotthard-Basistunnels. (Archivbild)
Legende: Ein Personenzug der SBB verlässt das Nordportal des Gotthard-Basistunnels. (Archivbild) Keystone

Vor allem Bahnreisende im Viereck Luzern-Olten-Basel-Zürich müssen sich 2018 auf umfangreiche Bau- und Unterhaltsarbeiten einstellen.

Dies hat in den Randstunden ein eingeschränktes Fahrplanangebot zur Folge. Geplant sind Instandhaltungs- und Bauarbeiten zwischen Sonntag und Donnerstag ab 22 Uhr.
Zudem sperrt die SBB auch ganze Streckenabschnitte – so im Sommer auf der Strecke Lausanne-Puidoux.

Durch die Totalsperrung könne die Bauzeit von acht Monaten auf rund sieben Wochen reduziert werden, hiess es an einer Medienkonferenz.

Die Westschweiz profitiert

Vom Fahrplanwechsel am 10. Dezember profitiert vor allem die Westschweiz.

Die SBB bietet auf ihrem Streckennetz in der Romandie mehr Direktverbindungen und mehr Sitzplätze an.

Nach der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels wird der internationale Personenverkehr auf der Nord-Süd-Achse erneut ausgebaut.

Neu wird eine tägliche Verbindung zwischen Zürich und Venedig eingeführt. Zudem verkehrt pro Tag ein Zugpaar direkt von Frankfurt nach Mailand.

Einsprachen möglich

Der Fahrplanentwurf ist ab dem 29. Mai auf der Seite www.fahrplanentwurf.ch online. Fahrplanbegehren und Unstimmigkeiten in den Fahrplanentwürfen können bis am 18. Juni gemeldet werden.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Roland Gadient (Roland Gadient)
    Den gleichen Blödsinn machen wir nun mit der der Energiestrategie 2050. Vor 10 Jahren wurde auch auf die Trasseproblematik aufmerksam gemacht, aber die Obergescheiten in Bern haben es besser gewusst und haben den Service und Unterhalt abgebaut und nun müssen wir alles sofort nachholen, koste was es soll, das ist Politik und Logik und erhalten für dieses Fehlmanagement noch einen grossen Lohn und Boni.
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  • Kommentar von Christophe Bühler ((Bühli))
    Frankfurt-Milano und ZH-Venedig tönt gut! Das macht Bahntechnisch Sinn und vertreibt sicher langfristig das umweltschädigende Auto und Flugzeug. Sofern dann die Züge, die in Italien bis über 300 Km/h schnell fahren und in der neu gebauten Neatflachbahn in der Schweiz nicht auf 250Km/h kastriert würden.
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Durch die Poebene ist leicht mit 300 km/h zu rasen. In der Schweiz ist die einzig gerade Strecke der Gotthardbasistunnel. Und in dem hat man erst nach der Inbetriebnahme bemerkt, dass wegen der getrennten Roehren mit ungenuegendem Querschnitt Geschwindigkeiten von ueber 150 km/h mehr Energie fressen als die Bergtunnelfahrt und Geschwindigkeiten ueber 200 km/h praktisch unmoeglich sind. Ein von den SMM abgewiegelter statt kampagnierter Megaskandal auf dem Puckel der Passagiere und Steuerzahler..
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    2. Antwort von Roland Gadient (Roland Gadient)
      Ist doch logisch, dass nicht 300 kmh fahren kann, denn man hat die Zu und Wegfahrten zu diesem Supertunnel sowohl für den Personen und Güterverkehr schlichtweg vergessen, in der Privatwirtschaft würden solchen Leuten kündigen, aber bei uns werden die behalten und können weiterwursteln.
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  • Kommentar von Paul Moser (PaulM)
    Zum Glück profitiert jetzt einmal die Romandie. In und um Zürich wurden in den letzten Jahren massiv ausgebaut und die Westschweiz wurde immer wieder vernachlässigt. Jetzt wird es endlich Zeit, dort ein bisschen aufzuholen. Die Jura-Südfuss-Linie ist aber immer noch nicht wirklich top - Ligerz-Twann noch immer einspurig.
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Das trifft nur noch auf die wildwestliche Sprachgrenzpampa zu. Am Arc Lemanique, wo die franzoesischen Pendler die Infrastruktur ueberfluten, wurden und werden mit Milliardenaufwand auf dem Puckel von Passagier und Steuerzahler wie verrueckt Zusatzspuren gelegt und Rollmaterial zugekauft....
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