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Schweiz Häftlinge gehen aufeinander los

Im Genfer Gefängnis Champ-Dollon ist es einen Tag nach einer Massenschlägerei zwischen ungefähr hundert Häftlingen zu zwei weiteren Auseinandersetzungen gekommen. Dabei wurden fünf Häftlinge durch Stichwaffen verletzt.

Das Gefängnis Champ-Dollon von aussen
Legende: Das überbelegte Gefängnis von Champ-Dollon sorgt wieder für Schlagzeilen. Keystone

Im Gefängnis von Champ-Dollon gingen am Montag Häftlinge unter anderem mit Messern aufeinander los. Fünf Gefangene seien schwer verletzt worden, sagte der Direktor der Strafanstalt, Constantin Franziskakis.

Was die Gewalttaten im Gefängnis Champ-Dollon bei Genf ausgelöst hatten, sei noch unklar. Man habe aber die Hauptakteure der Affäre identifiziert und werde sie bestrafen.

Massenschlägerei am Sonntag

Bereits am Sonntag war es zu einer Massenprügelei von rund hundert Insassen gekommen. Um wieder Ruhe und Ordnung im Gefängnis herzustellen, musste zur Unterstützung der Wärter die Polizei aufgeboten werden.

Das Gefängnis Champ-Dollon steht seit langem wegen seiner Überbelegung in der Kritik. In der für 370 Inhaftierte ausgelegten Anstalt befinden sich rund 800 Häftlinge. Im April 2013 hatten die Wärter eine Stunde ihre Arbeit niedergelegt, um gegen die Überbelegung zu protestieren.

7 Kommentare

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  • Kommentar von R.Kiener, Biel
    So so,Häftlinge gehen mit Messer auf einander los? Erklärt mir mal,woher oder wie Sie zu den Waffen kommen? Das ist ein klarer Fall von nicht fähigen Führungskräften,denn wenn absolute Kontrollen/Sicherheit den Alltag bestimmen würden,was auch sein sollte,würde solches nicht passieren! Ich fordere desshalb die Gefängnisdirektoren und die Justiz auf,die Schraube anzuziehen,damit das Ferienfeeling in den Gefängnissen endlich aufhört !
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  • Kommentar von Patrik Schaub, Zunzgen
    Seltsam, bei ausländischen Gruppierungen nennt sich das ethnischer Konflikt. Wenn aber Schweizer daran beteiligt wären, Rassismus.
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  • Kommentar von D. Schmidel, St. Gallen
    Ja, Ja - jeder möchte ein kleiner Carlos sein. Die können ja auch in 100 verschiedenen Sprachen Zeitungen schauen. In Zukunft wird es Sondersettings nur so hinunterregnen. Die Linken freuts, die CVP(BDP) überwacht es, Die Rechte schaltet auf RTL und PRO7.
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