Historischer Tiefstand bei der Anzahl Schulkinder

Die Schulstuben in der Schweiz waren seit Jahren noch nie so leer wie heute. Die Zahl der Schulkinder ist drastisch tief. Doch dies wird sich demnächst ändern und der Bildungsbericht rechnet mit steigenden Schülerzahlen.

Schüler mit einem Schulranzen.

Bildlegende: Dichtes Gedränge in der Schule? Aktuell ist das nicht so. Doch in wenigen Jahren könnte das schon anders aussehen. Keystone

Die Zahl der Schulkinder ist in der Schweiz auf einem historischen Tiefstand. Noch nie gab es in der Schweiz, gemessen an der Gesamtbevölkerung, so wenige Schüler. Zu diesem Schluss kommt der zweite schweizerische Bildungsbericht.

Die Zahl der Schulkinder werde aber in den nächsten Jahren wieder steigen, heisst es weiter. Auf der Primarstufe werde die Schülerzahl gemäss aktuellen Prognosen bis 2021 um 10 Prozent ansteigen. Auf der Sekundarstufe werde ab 2017 mit steigenden Schülerzahlen gerechnet.

Ziel des Bildungsmonitorings ist es, das aktuelle Wissen über das Bildungssystem Schweiz zusammenzufassen, von der Vorschule bis zur Weiterbildung. Direkte Handlungsanweisungen enthält der Bericht nicht. Der erste Bildungsbericht wurde 2010 präsentiert. Künftig soll alle vier Jahre ein solcher Bericht erscheinen.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Stefan Wolter, Direktor der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung SKBF.

    Stefan Wolter zum «Bildungsbericht Schweiz 2014»

    Aus Rendez-vous vom 11.2.2014

    Gibt es in der Schweiz zu viele Jugendliche, welche die Maturität machen? Kommt man mit einer Berufsbildung weit genug? Um diese und weitere Themen geht es im Bildungsbericht.

    Verfasst hat ihn bereits zum zweiten Mal Stefan Wolter, Direktor der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung SKBF. Er ist zu Gast bei Urs Siegrist.