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Schweiz Immer mehr Schweizer leisten sich ein Eigenheim

Von Jahr zu Jahr erfüllen sich zunehmend mehr Schweizer den Traum von den eigenen vier Wänden. 2012 lebte rund ein Drittel der Haushalte in einem Eigenheim. Der Unterschied zwischen den Kantonen ist jedoch beträchtlich.

Legende: Video Eigentümer statt Mieter abspielen. Laufzeit 4:23 Minuten.
Aus 10vor10 vom 25.02.2014.

Die Schweiz ist traditionell ein Land von Mietern – so meint man. Neue Zahlen des Bundesamtes für Statisitk (BFS) zeigen indes: Zwischen 2000 und 2012 stieg die Zahl der von Eigentümern bewohnten Wohnungen um fast ein Viertel.

So lag die Wohneigentumsquote im Jahr 2000 etwa noch bei 34,6 Prozent. Mittlerweile ist sie auf 37,2 Prozent angestiegen.

Zwischen 2000 und 2012 wuchs der Bestand an Eigentümerwohnungen um gut 24 Prozent auf 1,3 Millionen Haushalte. Im Vergleich dazu nahm die Zahl der Mieterwohnungen im selben Zeitraum um lediglich knapp 8 Prozent zu.

Kantonale Unterschiede

Von einem «einig Volk von Mietern» kann aber nicht die Rede sein, gibt es doch zwischen den Kantonen beträchtliche Unterschiede.

Das VS und der JU wiesen 2012 mit rund 57 respektive 56 Prozent die höchsten Anteile an selbst genutztem Wohneigentum aus, BS und GE mit 15 beziehungsweise 18 Prozent die tiefsten. In AI, GL und AG lebt gut jeder zweite Haushalt in der eigenen Wohnung.

Miete oder Eigentum?

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter P. Odermatt, Pfäffikon SZ
    Alles bekannt: In den unattraktiven Gegenden ist es besser zu kaufen, da dort die Preise am Boden liegen und in den attraktiven Gegenden ist es besser zu mieten, da Wohneigentum teuer ist. Diese Rechnung stimmt aber nur bedingt: Denn in attraktiven Gegenden sind die Preise schon immer in die Höhe gedonnert, das wird auch weiterhin so sein, beste Geldanlage. Für den Mieter heisst es dort, dass er immer hinterherhinkt, denn auch die Mieten steigen ins Uferlose. Fazit: Besser kaufen als mieten.
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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Diese Statistik wundert sehr! Vermutlich wurden hier Schweizer erfasst, die wohl in einer Eigentumswohnung leben, dies aber nur zur Miete tun. Sowieso die Schweizer Banken sich heute sehr schwer tun, Eigentum mit zu finanzieren, wenn nicht ein Vermögen & ein sehr hohes Einkommen vorhanden ist, weil in Agglomerationen & gut erschlossenen Gebieten Eigentum unter 900'000 Franken praktisch nicht mehr zu finden ist. Und ist es weniger, muss viel investiert werden.
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  • Kommentar von D. Schelbert, Kt ZG
    Wer auch immer die 37.2 Prozent Eigenheimbesitzer sind, sicher ist nur, dass es in der Schweiz lebende sind.
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