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Schweiz In vielen Klassenzimmern wird es zum Schulanfang eng

In mehreren Kantonen beginnt am Montag die Schule wieder. Eine Umfrage der «Sonntagszeitung» zeigt: In vielen Primarschulen fehlt es an Platz. Mancherorts herrschen gar prekäre Zustände.

Gleich in mehreren Kantonen beginnt am Montag die Schule – nicht selten in provisorischen oder überfüllten Klassenzimmern. Nach einem Bericht der «Sonntagszeitung» klagen viele Primarschulen über Platznot. An einigen Orten herrschten gar prekäre Zustände.

Die Zeitung befragte nach eigenen Angaben vor dem Schulanfang insgesamt 1000 Primarschulen. 240 Schulleiter hätten sich gemeldet, die grosse Mehrheit – insgesamt 186 – klagten über Platznot. Eine Schulleiterin aus dem Kanton Zürich habe berichtet, in ihrer Schule würden 35 Kinder in einer 3-Zimmer-Wohnung ganztags betreut.

Das Thema beschäftige die Schulleiter, bestätigt der Präsident des Schulleiterverbandes, Bernard Gertsch, in der Zeitung. Jetzt seien die Gemeinden gefordert und müssten investieren. Lehrerverbandspräsident Beat W. Zemp fordert eine «solide und langfristige Schulraumplanung». Gemäss «Sonntagszeitung» wird die Zahl der Primarschüler weiter ansteigen – um 62'000 bis 2021.

10 Kommentare

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  • Kommentar von S. Sachser, Basel
    Eine logische Folge der Personenfreizügikeit. Unsere Infrastruktur ist durch das Band für 6Mio. Einwohner ausgelegt. Wir sind mittlerweilen 8,xx und es werden auch noch 230 Mio. werden wenn es so weiter geht. Entweder hören wir auf und kündigen die Verträge oder beginnen New York zu Bauen. Ganz einfach. Alles wird an die Grenzen stossen. Strasse, Bahn, Schulen, Abwasserreinigungen, Wasseraufbereitung, Strom, Freiraum, ÖV etc.
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  • Kommentar von A.Eberli, Zürich
    Komisch, in kleinen aber auch grösseren Dörfern werden bisweilen gewisse Schulen geschlossen, dafür dürfen dann die Schüler im oberfüllten ÖV ins nächst grössere Dorf oder gleich in die Stadt reisen. Das man dann aber mehr Platz an den noch vorhandenen Schulen aber auch im ÖV braucht, scheint noch nicht bei allen Köpfen angekommen zu sein. Notabene fördert die Masseinwanderung die Probleme noch zusätzlich!
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    1. Antwort von Petra von Mayerhofen, Zürich
      Ich bin erstaunt, das es in der Schweiz überfüllte Klassen gibt.Es ist hier doch schon zur Gewohnheit geworden negative Kommentare über Deutschland abzugeben. In der Schweiz ist es doch nicht besser, zumahl das Land wesentlich kleiner ist wie der Nachbarstaat.
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    2. Antwort von René Wittwer, Zürich
      Ja das ist schon komisch, seit Jahren heisst es wegen rückläufiger Zahlen der Kinder müssen Schulklassen geschlossen werden. In meiner Heimatgemeinde wurden in den letzten Jahren Minimum vier Schulhäuser geschlossen!!!! Im Emmental hat es weniger mit der Einwanderung zu tun, sondern mehr mit der Dummheit vieler Politiker im Kanton Bern von links bis rechts!!!!
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  • Kommentar von G. Niedermann, Zürich
    Dank Masseneinwanderung aller Couleur platzt alles aus den engen Nähten, seien es Schulen, Strassen, ÖV, Sportanlagen. 'Man' hätte sich das vorher überlegen dürfen/können oder eben, ein bisschen auf die SVP hören.
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    1. Antwort von E.Wagner, Zürich
      @ Niedermann Zürich Das dürfen Sie öfters lauter sagen, aber die linken Bundesräte und die Medien helfen oft auch in die anderen Richtung um die gutgläubigen Bürger ja nicht aus ihrem Märchentraum aufzuwecken! Masseneinwanderung bringt Wohlstand und alles andere auch!?
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    2. Antwort von Peter Lustig, Zürich
      Bei mir auf der Stasse hat fast jedes zweite Auto ein D oder F Kennzeichen. Steigt man dann ins Tram ein, sind alle Sitzplaetze besetzt und es wird Hochdeutsch gesprochen. D und F nutzen die Infrastruktur, die der heimische Steuerzahler bezahlt. Zudem treiben sie Miet- und Arztkosten in die Hoehe. Aber immerhin, die Kinder mit Migrationshintergrund sprechen wieder Deutsch, wenn auch Hochdeutsch ...
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    3. Antwort von E. Wagner, Zürich
      @ Peter Lustig Ja so ist es, diese mit D+F Kontrollschilder bezahlen somit auch keine Verkehrsteuer in der CH wenns gut geht noch gerade die Viniette, getankt wir so oder so im Euroland
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    4. Antwort von E.Waeden, Zürich
      Denke, das Problem liegt u.a auch darin, dass heute die Klassen viel kleiner sind & sein müssen. Früher teilweise bis zu 45 Schüler in einer Klasse, benötigt man für dieselbe Anzahl Schüler heute zwei Klassenzimmer.
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    5. Antwort von Gerhard Himmelhan, Zürich
      "Die Geister die ich rief die werd ich nicht mehr los." Mit diesen Geistern wird viel Geld verdient und das stinkt nicht also weiter machen...
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