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Schweiz Inspektion: Drei AKWs vom Netz

Im nächsten Monat liefern drei Schweizer Kernkraftwerke keinen Strom. Sie werden wie jedes Jahr umfangreich gecheckt.

Aussenansicht vom AKW Leibstadt
Legende: Das AKW Leibstadt steht für die nächsten vier Wochen still. Keystone

Drei der fünf Schweizer Atomkraftwerke liefern derzeit keinen Strom. Sie sind für die Jahresrevisionen und das Auswechseln von Brennelementen vom Netz. Die Arbeiten dauern bis zu vier Wochen.

Im Atomkraftwerk Leibstadt im Kanton Aargau wird im nächsten Monat rund ein Fünftel der 648 Brennelemente ausgewechselt. Zudem finden Instandhaltungsarbeiten und zahlreiche Inspektion am Reaktor statt, wie die Kernkraftwerk Leibstadt AG (KKL) am mitteilte. Rund 1000 zusätzliche Arbeitskräfte helfen mit, die diversen Systeme zu überprüfen.

Auch der Reaktorblock 2 des AKW Beznau in Döttingen (AG) wird revidiert. Diese Arbeiten dauern gemäss Energiekonzern Axpo rund zwei Wochen.

Umfangreiche Prüfungen des Reaktordruckbehälters

Der bernische Energiekonzern BKW schaltete bereits am Sonntag das AKW Mühleberg für Revisionsarbeiten und den Austausch von 36 Brennelementen ab. Auch hier dauern die Arbeiten rund einen Monat.

Umfangreiche Prüfungen innerhalb und ausserhalb des Reaktordruckbehälters, Präventivarbeiten im elektrischen und mechanischen Bereich, sowie wiederkehrende Prüfungen an Komponenten, Armaturen und Systemen bilden laut BKW die diesjährigen Schwerpunkte der Jahresrevision.

Strom aus Gösgen und Beznau I

Die 345 Angestellten des Kernkraftwerks Mühleberg werden bei diesen Arbeiten durch rund 700 externe Fachkräfte aus der Region und dem In- und Ausland unterstützt. Während den vier Wochen führt das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) vor Ort zahlreiche Inspektionen durch.

Strom produzieren derzeit das AKW Gösgen in Däniken SO und der Reaktorblock 1 des AKW Beznau.

3 Kommentare

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  • Kommentar von B. Perez, Bern
    Die Energiewende? Bei jedem geplanten Wasserkraftwerk wehren sich die Umweltschützer. Wollen die aufs Velo steigen und uns den Strom strampeln? Die top AKWs der Schweiz stoppen, dafür aus den bröckelnden AKWs Frankreichs der Braunkohle Deutschlands oder Gaswerke mit dem sicheren Gas Russlands betreiben?Was soll die ganze Schweizer Industrie machen? EnergiewendeLügen haben für denkende Menschen kurze Beine Ich wünsche mir von Herzen eine atomfreie Gesellschaft nur hat bisher niemand eine Lösung
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  • Kommentar von marco meier, aarau
    Jaja die ENSI-Kontrollen... immer wieder mal Grund zur Heiterkeit unter den "externen Fachkräfte aus der Region und dem In- und Ausland"....
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  • Kommentar von W. Pip, Züri
    Ich freu mich auf den französischen Atomstrom aus Bröckelwerken und Deutschen Drecksstrom aus Braunkohle, den wir übergangsmässig verbraten... Ich glaube, so sieht bei uns die Energiewende sowieso aus...
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