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Schweiz Ist der 1. Mai nur noch Folklore?

Saläre und Altersrenten stehen in diesem Jahr im Zentrum des Tages der Arbeit. Im ganzen Land finden Kundgebungen statt. Nach dem Tiefpunkt in den 90er Jahren habe der 1. Mai nun wieder Zukunft, ist Gewerkschafter Corrado Pardini überzeugt.

Legende: Video 1. Mai – die Geschichte abspielen. Laufzeit 2:08 Minuten.
Aus Tagesschau vom 01.05.2013.

«Faire Löhne und bessere Renten», das ist das diesjährige Motto des Tages der Arbeit. Der Gewerkschaftsbund will die vielen Demonstrationen aber auch nutzen, um für die Volksinitiative «AHVplus», seine Mindestlohninitiative und die 1:12-Volksinitiative der Juso zu werben.

Landauf landab wird gefeiert, musiziert, gegessen und marschiert. Der 1. Mai sei aber keine Folklore, sagt SP-Nationalrat und Gewerkschafter Corrado Pardini. Der Tag der Arbeit sei eine Plattform, die die Gewerkschaften nützen müssten. «Eine Gewerkschaft, die nur am Verhandlungstisch operiert, ist wie ein zahlloser Tiger.»

Wieder mehr Teilnehmer?

In den 1990er Jahren wurden an einigen Orten die Feiern nicht mehr durchgeführt. Es mangelte an Demonstranten. Doch Pardini ist überzeugt, dass der 1. Mai auch eine Zukunft hat. «Die soziale Frage brennt den Menschen wieder mehr unter den Nägeln.»

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Der erste Mai ist nur noch Klamauk. Die Sozis sprechen nur von Freizeit, Arbeitszeitkürzung, mehr Ferien. Eigentlich sollte am Tag der Arbeit erst recht geschuftet werden, um dem Begriff gerecht zu werden. Im Tagesgespräch meinte der Sozia Hubbücher, für die Schweiz sei der billigste Kampfjet, wenn' schon sein muss, gut genug --- damit er mit Genossin Sommaruga und Genosse Berste hie und da mal fein essen gehen kann. Eigeninteressen der linken Staatsabzocker pur!
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    1. Antwort von A. Planta, Chur
      Der Tag der Arbeit ist eigentlich als Würdigung der arbeitenden Bevölkerung gedacht. Und Eigeninteressen haben alle. Ganz gleich ob Linke oder Rechte. Idealisten gibts unter den Menschen nur wenige.
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  • Kommentar von christian strahm, aarau
    Statt hier drinnen die Faust im Sack zu machen, wären Sie doch lieber ans Fest gegangen. Im Freien zu sitzen, zuzuhören und die Überzeugung zu gewinnen, dass Dinge berichtigt und verhandelt werden können, wenn man daran arbeitet: das hat mit Cüpli überhaupt nichts zu tun, das ist Kraft.
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  • Kommentar von Peter Oberholzer, Region Zürich
    Professionalität und denkende Professoren fehlen Die Gewerkschaften klagen über zu tiefe Löhne. Mit jedem Monat kommen weitere Personen ins Land, auf die Löhne drücken. Dieser Widerspruch ist von der Gewerkschafts-Partei SP gemacht. Folgerung: Die SP und die Gewerkschaften haben keine Professionalität und keine denkenden Professoren.
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