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Abgabe für Elektrofahrzeuge Jahresgebühr wird wohl 400 bis 500 Franken betragen

Auto am Stromkabel
Legende: Die Benützung der Strassen wird für Elektroauto-Fahrer teurer: Nun gibt es Anhaltspunkte für die Höhe der künftigen Gebühr. Keystone, Archiv
  • Zur Debatte steht eine jährliche Abgabe für Elektrofahrzeuge von rund 400 bis 500 Franken. Laut Recherchen von Radio SRF ist dies das Resultat einer breit angelegten Umfrage, die das Bundesamt für Strassen durchgeführt hat.
  • Laut Auto Schweiz bezahlen Besitzer von Benzin- und Dieselautos jährlich im Schnitt etwa 800 Franken an die Strasseninfrastruktur. Dies geschieht beim Tanken, via die Mineralölsteuer. Die Fahrer von Elektroautos kommen also weiterhin günstiger weg.
  • Ab wann sie eine Gebühr zu bezahlen haben, ist noch offen – frühestens ab 2020. Der Bundesrat legt die Höhe der Gebühr voraussichtlich im Herbst fest.

Die Grundlage für die neue Abgabe für Elektrofahrzeuge wurde im Februar 2017 geschaffen, bei der Abstimmung über den Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr NAF. Darin ist eine Gebühr vorgesehen; die Höhe blieb aber offen. Aufgrund der Rückmeldungen aus der Umfrage liegt nun die Grössenordnung einer solchen Gebühr vor. Das Bundesamt für Strassen zeigt sich allerdings noch bedeckt: Es bestätigt die Zahlen, die in der Branche zirkulieren, nicht.

Laut Prognosen wird der Marktanteil von Elektroautos in den nächsten Jahren auf 10 Prozent der Autoverkäufe wachsen. Angesichts der erwarteten Zunahme ist der Druck gestiegen, dass sich Käufer von Elektrofahrzeugen an den Kosten für die Strasseninfrastruktur beteiligen – also etwa am Unterhalt der Strassen und Brücken.

50 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Hausammann (Markus Hausammann)
    Geht's noch? Da hat man die perfekte Chance, Elektroautos zu fördern gegenüber dem fossilen Auslaufmodell und dann tut man sowas? Was ist denn das für ein absoluter Schwachsinn?
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  • Kommentar von Henriette Rub (ehb)
    Ach jammert ihr nur weiter. Ich würde mir wünschen, dass sämtliche Vehikel besteuert werdrn, die Strassen, Plätze, Wege, Luft etc benutzen, Allem vorab Fahrräder. Diese sind einfach überall unterwegs, halten sich kaum an Verkehrsregeln und vermiesen jeden Spaziergang und jede Wanderung.
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  • Kommentar von Markus Berner (Markus Berner)
    Das Bundesamt für Stassen wird wohl mächtig geschmiert von der Öl-Lobby :((
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    1. Antwort von Tim Buesser (TimBue)
      Derweil die Öko-Lobby mit all ihren (N)GOs nun schon seit Jahrzehnten zum grössten Teil von Staatsgeldern aus BR Leuthard's Bundesämten BfE, BafU, ect leben, die ihnen Gleder via fixe Zuschüsse, Projektaufträge, Expsertisen, ect zuhalten. Diese (N)GOs übernehmen dafür die Propaganda für die in diesen Bundesämter getriebene tiefgrüne Politik, die die Beamte selber zu ihren Gunsten nicht offen machen dürfen.
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