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Schweiz Jeden Tag zwei Bauernhöfe weniger

Das Bauernhofsterben hält an: Im vergangenen Jahr sind in der Schweiz über 800 Landwirtschaftsbetriebe verschwunden. Betroffen waren vor allem kleine und mittlere Höfe.

Legende:
Zahl der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe 2000 bis 2015 BFS

Insgesamt 53'232 Landwirtschaftsbetriebe gab es 2015 in der Schweiz. Das sind 814 Bauernhöfe weniger als noch im Vorjahr (-1,5 Prozent). Seit 1980 hat sich die Zahl der Bauernhöfe halbiert, wie das Bundesamt für Statistik mitteilt.

Die Schliessung von Betrieben ermögliche aber die Vergrösserung bestehender Höfe. Im vergangenen Jahr mussten denn auch vor allem kleine und mittlere Bauernhöfe dicht machen. Am deutlichsten war der Rückgang bei Betrieben mit einer Grösse zwischen 5 und 10 Hektaren. Zulegen konnten hingegen Betriebe, die mehr als 30 Hektaren umfassen (1,9 Prozent). Bei den grössten Betrieben von mehr als 50 Hektaren resultierte sogar ein Plus von 4,3 Prozent.

Mehr Bio-Betriebe

Gewachsen ist auch die Anzahl der Bio-Betriebe, und zwar um 49 auf insgesamt 6244. Gegenüber den Vorjahren hat sich das Wachstum aber merklich abgeschwächt. Flächenmässig erreichte die Bio-Landwirtschaft 2015 mit 137'234 Hektaren einen Rekord.

9 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Reuteler (br)
    Seit dem Jahr 2000 sind es gemäss der Grafik ca. 17'000 Höfe weniger, das sind etwas über 1000 im Jahr. somit ist der Rückgang näher bei 3 pro Tag. Es ist logisch dass die kleineren Höfe eher in der Gefahr stehen aufgegeben zu werden, da sie weniger gut geeignet sind ein Familieneinkommen zu erbringen, dazu noch sind sie schwieriger zu mechanisieren, zu vernünftigen Kosten. Was mir zu denken gibt ist dass die Kurve der Abnahme nur wenig flacher wird. Es sieht aus als ginge es in dem Takt weiter
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  • Kommentar von Hans König (Hans König)
    Alle Tage zwei Bauernhöfe wenige, dafür 500 Einwanderer mehr. Vielleicht ist es möglich, dass bei zuwenig Nahrung (Hungersnot) das Essen dann synthetisch hergestellt wird.
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  • Kommentar von paul waber (sandokan)
    Naja, in einer Krise liefern uns dann weiter fröhlich Aldi. Lidl und die Migros unsere Nahrungsmittel
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