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Schweiz Jeder dritte Schweizer hat keine dritte Säule

Über ein Drittel der Schweizer sorgt nicht privat fürs Alter vor – hat also beispielsweise keine Säule 3a. Besonders in der Romandie verlassen sich die Menschen auf die obligatorische Vorsorge.

Zwei Alte sitzen auf einer Bank.
Legende: Häufig wissen die Menschen laut Umfrage nicht Bescheid, was im Alter punkto Finanzen auf sie zukommt. Keystone

Mancher Schweizer beschränkt sich bei der Vorsorge aufs gesetzliche Minimum: In der französischsprachigen Schweiz beträgt der Anteil der Personen ohne private Vorsorge 42 Prozent, in der Deutschschweiz 38 Prozent. Dies zeigt eine Befragung des Marktforschungsunternehmens GfK im Auftrag der Finanzberatungsplattform Moneypark.

Moneypark wertet dies als «beinahe fahrlässig». Schliesslich sichere die gesetzliche Vorsorge maximal 60 bis 80 Prozent des gewohnten Haushaltseinkommens. Aufgrund der politischen Entwicklung risikierten viele einschneidende Lücken bei der Altersvorsorge. Guthaben würfen immer weniger Zins ab. Entsprechend werde immer weniger ausgezahlt.

Der häufigste Grund für die fehlende Vorsorge sei fehlendes Wissen. Rund ein Drittel der Befragten würde deshalb nicht privat vorsorgen. Ein Viertel denke, dass die erste und zweite Säule ausreichend seien. Ein weiteres Fünftel gab an, das Geld lieber privat anzulegen.

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51 Kommentare

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  • Kommentar von Heidy Rüegg (heidy70)
    N.Bächler sie sind schon ein missgünstiger Kerl. Nicht alle EFH-Besitzer sind reiche Leute. Meine Tochter und ihr Mann haben vor 20 J. ein Haus gekauft, und sind seither nicht mehr in den Ferien gewesen. Und EFH-Besitzer erhalten keine Erg.Leistungen, dies zu ihrer Invormation.
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  • Kommentar von Niklaus Bächler (parteilos!!)
    Im Grunde genommen ist unser System der Altersvorsorge eine tolle Sache.Es setzt jedoch voraus,dass die Menschen eigenverantwortlich handeln.Dabei vertraut der Staat & das aktuelle System dem Bürger zu,sein Leben individuell zu gestalten.Alles im Leben hat Konsequenzen.Wer sich für das System «YOLO» entscheidet,hat an seinem Lebensabend die Konsequenzen zu tragen.Es ist dann schäbig,sich auf den Staat zu berufen oder sich zu beklagen,dass es ihm schlecht geht.Seien wir dankbar für unser System!
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    1. Antwort von paul waber (sandokan)
      Man muss eben nicht die Konsequenzen tragen. Wer nichts hat, dem hilft der Staat oder haben Sie schon mal alte Leute gesehen, welchen das Pflegeheim verwehrt wurde? Es ist tatsächlich schäbig, aber sehr viele machen es so. Der Staat sagt keinem Sparer danke, die Finanzwelt ist froh, wenn Schulden gemacht werden und Vermögen wird konzertiert besteuert. Die grösste Sauerei ist dabei die Besteuerung des Eigenmietwerts.
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    2. Antwort von Niklaus Bächler (parteilos!!)
      Der Eigenmietwertdarf sicherlich hinterfragt werden. Doch erzählen sie eben hier nur die halbe Wahrheit. In Hochzinsphasen profitiert der EFH-Besitzer gewaltig (bis zu Minusmietwerten), dabei darf er Investitionen abziehen & profitiert auch noch von einer steuerlichen Begünstigung des Vermögens.Was sie implizieren ist eben komplett falsch!Immobilien sind Zyklen unterworfen,hier zählt die Langfristigkeit & die spricht für den EFH-Nutzer.Ist eben etwas komplexer, P.Weber!
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  • Kommentar von Regina Fürst (R. Fürst)
    Definition gemäss Sozialversicherung: Das 3 Säulenprinzip: 1. Säule = Existenzsicherung - 2. Säule = Fortsetzung gewohnte Lebenshaltung - 3. Säule = individuelle Vorsorge... Wenn ich die Rechnung mache, dass ich mit der monatlichen AHV Rente knapp auf 1500.- kommen werde und die 2. Säule aufgrund der Zinsen ungefähr 700.- ausbezahlt, frage ich mich, wo die Existenzsicherung ist! Liebe Berufstätige, rechnet mal durch, was ihr bekommt und es wäre an der Zeit, in Bern auf den Tisch zu hauen!
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