Junge Grüne reichen Zersiedelungs-Initiative ein

Die Zersiedelungs-Initiative kommt vors Volk: Die Jungen Grünen und andere Organisationen haben 112'000 beglaubigte Unterschriften eingereicht. Die Initiative will erreichen, dass neu eingezontes Bauland mit Grünflächen kompensiert werden muss.

Wagen mit Unterschriftenpaketen, daneben junge Initianten

Bildlegende: Allein die Jungen Grünen haben 96'000 Unterschriften gesammelt. Den Rest haben andere Organisationen beigesteuert. Keystone

Das Initiativ-Komitee des Volksbegehrens «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung» hat in Bern mehr als 135'000 Unterschriften eingereicht, 112'000 davon sind beglaubigt. Damit wird das Volk das letzte Wort zur Initiative haben.

Um die Zersiedelung zu stoppen, müssen laut Initianten Neueinzonungen von Bauland zukünftig kompensiert werden. Dies schaffe einen wichtigen Anreiz, das vorhandene Bauland auch effizient zu nutzen, anstatt mehr Grünland zu verbauen.

Höhere Gebäude, weniger Hürden

Die innere Verdichtung will die Initiative fördern, indem sie eine «moderate Aufstockung» von Gebäuden ermöglichen würde. Auch administrative Hürden sollen abgebaut und Rahmenbedingungen verbessert werden.

Hinter der Initiative stehen allen voran die Jungen Grünen. Grüne, Juso, Alpeninitiative, umverkehR und weitere Jungparteien und Organisationen unterstützen das Begehren.