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Schweiz Junge Grüne reichen Zersiedelungs-Initiative ein

Die Zersiedelungs-Initiative kommt vors Volk: Die Jungen Grünen und andere Organisationen haben 112'000 beglaubigte Unterschriften eingereicht. Die Initiative will erreichen, dass neu eingezontes Bauland mit Grünflächen kompensiert werden muss.

Wagen mit Unterschriftenpaketen, daneben junge Initianten
Legende: Allein die Jungen Grünen haben 96'000 Unterschriften gesammelt. Den Rest haben andere Organisationen beigesteuert. Keystone

Das Initiativ-Komitee des Volksbegehrens «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung» hat in Bern mehr als 135'000 Unterschriften eingereicht, 112'000 davon sind beglaubigt. Damit wird das Volk das letzte Wort zur Initiative haben.

Um die Zersiedelung zu stoppen, müssen laut Initianten Neueinzonungen von Bauland zukünftig kompensiert werden. Dies schaffe einen wichtigen Anreiz, das vorhandene Bauland auch effizient zu nutzen, anstatt mehr Grünland zu verbauen.

Höhere Gebäude, weniger Hürden

Die innere Verdichtung will die Initiative fördern, indem sie eine «moderate Aufstockung» von Gebäuden ermöglichen würde. Auch administrative Hürden sollen abgebaut und Rahmenbedingungen verbessert werden.

Hinter der Initiative stehen allen voran die Jungen Grünen. Grüne, Juso, Alpeninitiative, umverkehR und weitere Jungparteien und Organisationen unterstützen das Begehren.

27 Kommentare

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  • Kommentar von K. Räschter (K. Räschter)
    Das ist wie immer typisch für die Grünen und Roten Parteien. Einfach den Volkswillen missachten und mit Zwängelete Initiativen einreichen, welche schon in anderer Form vom Volk wuchtig verworfen wurden. Zudem gibt es ja schon das neue Raumplanungs-Gesetz, welches genau in diese Richtung geht. Aber diesen linken Parteien ist es scheinbar egal, wenn schon wieder Geld zum Fenster raus geworfen wird, denn solche Abstimmungen sind nun mal nicht gratis.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    3. Versuch! Solange die Bevölkerungspolitik weiterhin von allen rot/grünen Parteien tabuisiert wird, bleibt tatsächlich nur der Bau von Wolkenkratzer, wenn man noch einige Grünflächen stehen lassen will! Wie sich in solchen "Silos" und Grossüberbauungen die Kinder fühlen und darin aufwachsen, ist den "Grünen" offenbar völlig gleichgültig! Mich macht diese Zukunft, auch als 76-jährigen Grossvater, sehr besorgt! Ich denke seit Jahrzehnten "grün"! Aber diese reale Denkart ist leider verpönt!
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  • Kommentar von Edi Steinlin (stoni)
    Es gibt nicht viel in der grünen Politik dem man zustimmen kann, in diesem Punkt haben sie recht. Ginge es nach einigen bürgerlichen, würde die ganze Schweiz zubetoniert, hauptsache die "Kohlen" stimmen.
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