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Schweiz Keine Beweise gegen Genfer Terrorverdächtige

Die Bundesanwaltschaft hat zwei Syrer aus der Untersuchungshaft entlassen, die im Dezember nach einer Terrorwarnung in Genf festgenommen worden waren. Die Vorwürfe gegen sie erhärteten sich nicht. Einer der beiden hat die Schweiz mittlerweile verlassen, der andere ist in Ausschaffungshaft.

Der Verdacht gegen zwei Syrer, die im Zusammenhang mit der der Terrorwarnung in der Region Genf vom Dezember verhaftet wurden, hat sich nicht erhärtet. Dies teilt die Bundesanwaltschaft mit. Ein anderes Strafverfahren ist allerdings noch hängig.

Die beiden Syrer waren unter Verdacht geraten, als bei einer Strassenkontrolle im Zuge der erhöhten Terrorwarnstufe in ihrem Auto Sprengstoffspuren gefunden wurden. Die Bundesanwaltschaft eröffnete darauf ein Verfahren wegen Verstosses gegen das Verbot der Herstellung und Weiterverbreitung von Sprengstoffen« sowie gegen das Gesetz über das Verbot der Gruppierungen Al Kaida und IS. Die Beschuldigten gaben an, sie seien erst vor kurzem in die Schweiz gereist und hätten das Auto kürzlich gekauft.

Ausgereist und in Ausschaffungshaft

Einer der beiden Syrer habe die Schweiz bereits verlassen, schreibt die Bundesanwaltschaft. Der andere sei in Ausschaffungshaft genommen worden, weil er keine gültigen Ausweispapiere auf sich getragen habe.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Wenn noch ein anderes Strafverfahren gängig ist, wieso reist dann einer aus und der andere ist bereits in Ausschaffungshaft. Werden sie bei einer nochmaligen Einreise erst verhaftet, aus Platzmangel in den Gefängnissen. Etwas merkwürdig.
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  • Kommentar von Tobias Hofer (Tobias Hofer)
    Wenn die Bundesanwaltschaft auch wegen Verstosses gegen das Gesetz über das Verbot der Gruppierungen Al Kaida und IS ermittelte, gab es dafür sicher auch noch weitere Hinweise als bloss die Sprengstoffspuren. Wäre mal interessant zu wissen welche das waren und weshalb uns diese verschwiegen werden. War der Dschihad-Sympathismus womöglich zu offensichtlich um an den Zufall zu glauben, dass gerade die beiden den einen Gebrauchtwagen unter tausenden erwischen, der Sprengstoffspuren aufweist..?
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Es wird bestimmt keinen Terroranschlag in Genf geben. Die Terroristen sind ja nicht blöd, um nicht zu realisieren, dass an solchen Anlässen massivste Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Eher könnte ich mir vorstellen, dass während dieser Zeit in einer anderen Stadt einen Anschlag verübt wird, weil wohl aus allen Kantonen Polizisten nach Genf beordert werden und folglich die Sicherheit in den übrigen Städten vermindert wird. In Paris fanden ja auch keine Grossanlässe statt.
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