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Schweiz Kinder sollen von Krankenkassen-Prämien befreit werden

Familien sollen in Zukunft keine Krankenkassen-Prämien mehr für Kinder bezahlen müssen. Eine Parlamentskommission hat sich für die Forderung der CVP-Politikerin Ruth Humbel ausgesprochen.

Legende: Video Keine Krankenkassen-Prämien für Kinder abspielen. Laufzeit 01:38 Minuten.
Aus Tagesschau vom 23.02.2014.

Geht es nach der Nationalrätin Ruth Humbel (AG), sollten Familien in Zukunft keine Krankenkassen-Prämien mehr für ihre Kinder bezahlen müssen. Nun hat sich auch eine Parlamentskommission für die Forderung der CVP-Politikerin ausgesprochen. Dies berichtet die «NZZ am Sonntag».

Laut Humbel seien es vor allem die mittelständischen Familien, die unter der Prämien-Belastung leiden. Ausserdem sei das System der Prämienverbilligung ungerecht.

Wenig Verständnis auf bürgerlicher Seite

Die Kosten für Krankenkassen-Prämien für Kinder betragen laut dem Bundesamt für Gesundheit 1,8 Milliarden Franken in der Grundversicherung. Für die Umsetzung der Forderung müssten die gesamten 1,8 Milliarden Franken zur einen Hälfte vom Bund und zur anderen Hälfte von den Kantonen getragen werden. In Zukunft müssten die Eltern bei einem Spitalaufenthalt der Kinder nur noch den Selbstbehalt und die Franchisen zahlen.

Wenig Verständnis für die Idee haben die Bürgerlichen. Für FDP-Nationalrat Bruno Pezzati (ZG), der in der zuständigen Kommission sass, ist die Forderung überrissen.

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Knecht, Torny
    Wir sind schon ein witziges Volk. Da gab es fürher bei diversen Krankenkassen eine symbolische Monatsprämie von 15.- pro Kind. Dann ging eine Bundesrätin hin und hatte dies abgeschaft und für Kinder den selben Betrag wie Erwachsene eingefordert. Zwischenzeitlich wurde das Leistungsspektrum der Grundversicherung vergrössert. Und nun geht man hin und möchte die Kinder von der Prämie ganz befreien. Habe nichts gegen diese Odysse, sofern das Geld nicht via MWSt herein geholt wird.
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  • Kommentar von Franz S., Bern
    Wenn ohnehin immer mehr verstaatlicht wird in Sachen KK, so kann man genauso gut die Grundversicherung komplett verstaatlichen. Eigentlich habe ich ohnehin keine Lust, immer wie mehr das Leben & die Unvernunft anderer finanzieren zu müssen. In Zeiten wo unterdessen allen klar sein müsste, dass einerseits ewiges Wachstum sinnlos ist & andererseits die stetig wachsende Zahl an Menschen die Hauptursache der meisten Probleme darstellt, so sollte man auch mit Familienförderung zurückhaltend sein.
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  • Kommentar von Beat Gurzeler, 8405 Winterthur
    So geht es auch nicht wenn man Kinder hat. Das die Prämienreduktion ein Thema ist ist klar, aber für alle Kinder keine Prämien zu bezahlen geht auch nicht. Irgend wer muss dies ja bezahlen, wieder einmal so ein SP-Argumentation, ist ja klar .
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