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Kommenden Mittwoch in Genf Parmelin und Cassis treffen auch Russlands Präsidenten Putin

  • Der Bundesrat trifft kommenden Mittwoch in Genf den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Dies gab Bundespräsident Guy Parmelin auf Twitter bekannt.
  • Am selben Tag findet ein Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Joe Biden und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin statt.
  • Im Rahmen dieses Gipfels treffen sich Bundespräsident Parmelin und Aussenminister Ignazio Cassis bereits am Dienstag mit US-Präsident Joe Biden.
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Biden auf Versöhnungstour in Europa
Aus 10 vor 10 vom 09.06.2021.
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Treffen mit Wladimir Putin bestätigt

Das bilaterale Gespräch mit Russland findet am Mittwoch statt. Der russischen Delegation gehören Präsident Wladimir Putin und Aussenminister Sergej Lawrow an.

Zur Schweizer Delegation unter der Leitung von Bundespräsident Guy Parmelin zählen Aussenminister Ignazio Cassis, sowie die Staatssekretärinnen Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch (Seco) und Livia Leu (EDA). Die Schweiz und Russland pflegten enge Kontakte in zahlreichen Themenfeldern und einen guten, respektvollen Dialog, schrieb Parmelin. Er freue sich darauf, mit Aussenminister Ignazio Cassis im Umfeld des Gipfels von Genf mit Putin zusammenzukommen.

Themen des Gesprächs sollen die Sicherheit in Europa sein sowie die Stärkung der multilateralen Beziehungen mit dem Europarat und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), wie das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) mitteilte. Die Schweiz habe einen konstruktiv-kritischen Dialog mit Russland zum Ziel, um die Beziehungen weiter zu stärken.

Treffen mit Biden bereits am Dienstag

Ein bilaterales Treffen mit den USA findet bereits am kommenden Dienstag in Genf statt. Der US-Delegation gehören neben Präsident Joe Biden auch Aussenminister Antony Blinken und der Nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan an.

Die Schweizer Delegation ist gleich zusammengesetzt wie beim Treffen mit Russland, wie das Departement von Parmelin mitteilte. Im Vordergrund des Gesprächs Schweiz-USA steht die nachhaltige Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen und der engen Zusammenarbeit in Bildung und Forschung. Ein weiteres Thema werden die Guten Dienste der Schweiz sein.

Historisches Gipfeltreffen

Putin reist am Mittwoch nach Genf, um Biden zu treffen. Die Zusammenkunft fällt in eine Zeit grosser Spannungen zwischen den USA und Russland. Die beiden Staatschefs streben eine Verbesserung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern an.

Die Vorbereitungen für die Sicherheit der Konferenz laufen in Genf sind in vollem Gange. 900 zusätzliche externe Polizeibeamte werden die Kantonspolizei Genf unterstützen. Dazu kommen auch bis zu 1000 Armeeangehörige. Während des Gipfeltreffens kommt es zu massiven Einschränkungen um das Genfer Seebecken.

Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) hat eine detaillierte Gefährdungsbeurteilung vorgenommen und Sicherheitsmassnahmen festgelegt. Sie werden unter Leitung der Kantonspolizei Genf und dem Fedpol zusammen mit den Sicherheitsverantwortlichen der Delegationen aus Russland und der USA. Der Luftraum über Genf wird von der Schweizer Luftwaffe verstärkt überwacht und für den zivilen Luftverkehr eingeschränkt.

SRF 4 News, 11.06.2021, 17:00 Uhr;

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Paradox der Geschichte: Russalnd tritt am Wiener Kongress 1815 in das politische Leben der Schweiz ein. Während Österreich eine Zerschlagung und eine mögliche Rückkehr zum 'Ancien Régime' bevorzugt, beharrt Russland darauf, dass die Schweiz der 19 Kantone und die Neutralität nicht angetastet werden. Ohne diese Intervention hätte die damalige Schweiz, die sich am Rand eines Bürgerkriegs befand, wahrscheinlich nicht überlebt.Russland war schon sehr früh ein Eldorado für die Schweizer. Und heute?
  • Kommentar von Fritz Meier  (FriMe)
    Der Kerml-Zwerg hat eine eigene Formel aufgestellt. Diese lautet wie folgt: Je länger ich Dich warten lasse, desto weniger respektiere ich Dich. Ich wette, dass er Parmelin/Cassis eine Weile Aussen vor warten lässt. Je länger, desto mehr artikuliert er seine Verachtung gegenüber Bücklingen. Die CH wäre gut beraten gewesen, das Gespräch mit dem Kreml erst gar nicht zu suchen. Das hätte mehr Eindruck hinterlassen. Denn Gangster respektieren nur Starke wie sie selber.
    1. Antwort von Mark Keller  (mkel)
      Wenn selbst neutrale Staaten mit grosser Diplomatie-Tradition das Gespräch nicht mehr suchen würden, nur um irgend ein fiktives Zeichen zu setzen, dann wäre die Welt wirklich in einem besorgnisserregenden Zustand. Zum Glück sind wir noch nicht ganz so weit.
    2. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Danke Herr Keller für Ihre passende Antwort.
  • Kommentar von Peter Mueller  (Elbrus)
    Schade ist, dass Frau Nabiullina nicht dabei ist. Sie könnte unseren Bundesräten was erzählen wie man mit Boykotten und Erpressungen umgeht. Sie hat es geschafft, dass die Russische Wirtschaft nicht aus dem Ruder gelaufen ist. Für den Russischen Wealth-Fonds suchen Sie noch ein paar Alternativen zum USD welcher komplett ersetzt wird. Warum nich der CHF?
    1. Antwort von Hans Peter Auer  (Ural620)
      @ (Elbrus): Moeglicherweise sieht das Fr. Nabiullina Etwas anders als von Ihnen dargestellt, denn mit nach Staaten und inl. Ressourcen steht RU weitab von wirtschaftlichen Weltmacht Resultaten. Quelle https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157841/umfrage/ranking-der-20-laender-mit-dem-groessten-bruttoinlandsprodukt/ .In Punkto Ruestungsausgaben brilliert RU Quelle https://de.statista.com/statistik/daten/studie/150664/umfrage/anteil-der-militaerausgaben-am-bip-ausgewaehlter-laender/
    2. Antwort von Karl Frank  (Europäer)
      @Albert Planta Ach diese Schweizer Überheblichkeit. Die ältesten Demokratien in Europa sind Schäfergemeinden in Pyrenäen, die seit 1400 Jahren nachweisslich bestehen: trotz Feudalismus dauernde Selbstverwaltung. Und älter als schweizerische Demokratie sind zahlreichen Schäfergemeinschaften in Alpen und Karpaten. Die echten Schweizer sind über Äussere sehr schlecht informiert. So wie Amerikaner. Und Sie über Euroasien haben genaue Ahnung als über Naria-Land
    3. Antwort von Karl Frank  (Europäer)
      @ Albert Planta Haben Sie vergessen wie Schweiz vor dem Gaddafi knicken musste? Es gibt immer irgendwo irgendeiner Gaddafi