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Legende: Video Diebstähle gehen zurück abspielen. Laufzeit 01:48 Minuten.
Aus Tagesschau vom 25.03.2019.
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Kriminalstatistik 2018 Seit 2012 hat sich die Zahl der Diebstähle fast halbiert

  • 2018 hat die Polizei rund 112'000 Diebstähle in der Schweiz registriert. Das ist ein Rückgang von 7.9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie aus der aktuellen polizeilichen Kriminalstatistik hervorgeht.
  • Gegenüber dem Rekordjahr 2012 mit 219'000 Diebstählen hat sich die Zahl sogar fast halbiert.
  • Auch Raub (1644 Straftaten) und Sachbeschädigung ohne Diebstahl (42'243 Straftaten) sind rückläufig und befinden sich auf einem Zehn-Jahres-Tief.

Zu den genannten 112'000 Diebstählen sind noch 41'796 Fahrzeugdiebstähle hinzuzufügen. Diese werden in der Regel separat in der Statistik aufgeführt. Diese sind in der untenstehenden Grafik über die Jahre bereits addiert worden.

Diebstaehle

Nicht eingeschlossen sind in der Grafik die Ladendiebstähle, die auch in der Statistik separat ausgewiesen werden. Dies, weil einzelne Kantone vereinfachte Verfahren kennen, mit denen in Einkaufsgeschäften festgestellte Ladendiebstähle direkt über die Justiz, zum Beispiel durch einen Regierungsstatthalter, abgewickelt werden können. Die effektive Zahl der registrierten Ladendiebstähle wird somit höher liegen, als von der Polizei ausgewiesen werden kann.

Neben dem Rückgang verschiedener Straftatbestände gab es 2017 auch einige Taten, bei denen eine Zunahme zu verzeichnen war. Zum Beispiel bei Betrug. Dort stieg die Zahl um 23 Prozent auf 16'319 Fälle. Das ist der höchste Wert seit 2009.

Entwicklung Betrug

Die Zahl der schweren Gewaltstraftaten bleibt seit Jahren relativ stabil. 2018 wurden in der Schweiz 1425 solcher Taten registriert. Tötungsdelikte gab es 50. Mehr als die Hälfte davon fand im häuslichen Bereich statt.

Andere weniger häufig registrierten Straftatbestände (unter 1000 Straftaten pro Jahr), wie Erpressung, Erschleichung einer Leistung, unbefugtes Eindringen in Datenverarbeitungssysteme oder Zechprellerei erreichten ihren Höchststand seit zehn Jahren.

Anstieg bei Verstössen gegen Ausländergesetz

Insgesamt gingen sowohl die Widerhandlungen gegen das Strafgesetzbuch als auch diejenigen gegen das Betäubungsmittelgesetz zurück. Ein leichter Anstieg ist hingegen bei den Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz zu verzeichnen.

Die Zahl der beschuldigten Personen der ständigen Wohnbevölkerung nahm sowohl bei Schweizern als auch bei Ausländern zu. Stabil blieb hingegen die Zahl der beschuldigten Personen aus der Asylbevölkerung und bei den beschuldigten Ausländern der nicht-ständigen Wohnbevölkerung.

Legende: Video Aus dem Archiv: Diebstähle werden selten aufgeklärt abspielen. Laufzeit 03:05 Minuten.
Aus 10vor10 vom 26.03.2018.

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32 Kommentare

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  • Kommentar von M. Jaeger (jegerlein)
    Alle 5 Minuten ein Diebstahl also, ohne die anderen Vergehen zu zählen. Total 400000 inkl Diebstähle. Das wären dann ein Vergehen in gut jeder Minute.
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  • Kommentar von Alex Schneider (Alex Schneider)
    Die gemeldeten vollendeten und versuchten Raubüberfälle haben in der Schweiz von 2005-2009 von 2'595 auf 3'530 um 36% zugenommen. Der Anteil der ausländischen Täter mit festem Wohnsitz in der Schweiz betrug 2009 42% bei einem durchschnittlichen Ausländerbestand von 22% in der Gesamtbevölkerung. Bei solchen Zahlen ist es wohl nicht verwunderlich, dass sich die Bevölkerung Gedanken macht zur Sicherheit und zur Ausländerkriminalität.in der Schweiz.
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  • Kommentar von Dani Lindenmann (Dani Lindenmann)
    Ist ja klar dass diese Statistik gefälscht und nichts Positives beinhaltet(IRONIE OFFf)
    1.Statistisch gesehen werden Statistiken wohl eher von Intellektuellen erstellt und die sind nicht unbedingt in der rechtspopulistischen Ecke zu finden.
    2.Seriös erstellte Statistiken sind transparent, nachvollziehbar und faktenorientiert. Ergo unbrauchbar für Populisten (ausser sie entsprechen exakt den eigenen Erwartungen)
    Aber vielleicht sind das auch nur Frustbezeugungen über die neuste Schlappe in ZH?
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