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Bundesrats-Karussell Laura Sadis steht als Bundesratskandidatin bereit

  • Laura Sadis steht als Nachfolgerin für Bundesrat Didier Burkhalter zur Verfügung – wenn die FDP das wünscht. Das sagte die Ex-Tessiner Regierungsrätin der «Schweiz am Wochenende».
  • Die 56-jährige wünscht, dass die Tessiner FDP in der parteiinternen Ausmarchung ein Zweierticket ins Rennen schickt. Eine Frau und einen Mann.
  • Sollte es nur eine Einer-Kandidatur aus der Südschweiz geben, will Sadis FDP-Fraktionschef Ignazio Cassis den Vortritt lassen.

Die Steuerexpertin aus Lugano sass von 1995 bis 2003 im Kantonsparlament. Danach wechselte sie bis 2007 in den Nationalrat. Von 2007 bis 2015 gehörte sie der Tessiner Regierung an – 2015 trat sie zu den Kantonswahlen nicht mehr an. Der Grund: Fehlender Rückhalt in der Partei.

Seit 2015 sitzt sie im Verwaltungsrat der AlpTransit Gotthard AG und auch im Verwaltungsrat der Mobiliar-Versicherung ist sie vertreten.

Zu den ernstzunehmenden Bundesratskandidaten aus dem Tessin zählen neben Sadis FDP-Fraktionschef Ignazio Cassis und der Tessiner Wirtschafts- und Finanzdirektor Christian Vitta. Der 44-jährige Vitta ist FDP-Vizepräsident und seit 2016 Mitglied des Bankrats der Schweizerischen Nationalbank.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Ohne mehr über die Kandidaten zu wissen ist mir eine Verwaltungsrätin der genossenschaftlich organisierten Mobiliar-Versicherung doch deutlich lieber als ein Banker. - Die "Genossenschaft light" (limitierte Gewinnmargen für Genossenschafter) sehe ich als mögliches Zukunftsmodell, eine finanzmarktorientierte Politik gemäss heutigem Muster (und die ist von Christian Vitta durchaus zu erwarten) dagegen als Auslaufmodell mit zerstörerischem Potential.
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