Lebensmittel: Die Schweiz kauft im «Real Life»

Dem Online-Shopping-Boom zum Trotz: Brot, Obst und Gemüse kaufen die Schweizer immer noch am liebsten im Supermarkt. Die Gründe dafür liegen im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand.

Die Schweizer wissen zwar vom Angebot an Lebensmitteln im Internet, doch die Bereitschaft zum Kauf ist letztlich immer noch sehr tief. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt publizierte Studie der Beratungsfirma AT Kearney.

Dabei klingen die Zahlen auf den ersten Blick verheissungsvoll: 30 Prozent haben schon einmal Lebensmittel im Internet gekauft – 96 Prozent wissen, dass es die Möglichkeit gibt.

Regelmässig nutzen aber nur 11 Prozent die Online-Lebensmittelportale. Damit übertreffen die Schweizer die deutschsprachigen Nachbarn jedoch immer noch: In Deutschland sind es nur fünf Prozent und in Österreich vier Prozent.

Kaufargument: Lieferung nach Hause

Grund für die Zurückhaltung ist bei zwei Dritteln die Beibehaltung alter Gewohnheiten. 41 Prozent vermissen beim Online-Kauf die Sicht- und Fühlbarkeit der Produkte.

Bei jenen, die Lebensmittel in Netz aussuchen, ist für drei Viertel das wichtigste Argument die Lieferung nach Hause. Danach kommen Zeitersparnis und Neugierde