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Manipulierte Abgasdaten Strafverfahren gegen Astra-Mitarbeiter

Hand aufgehalten? Verfahren am Hals. Ein Mitarbeiter des Astra soll Abgasdaten manipuliert haben – aus Gefälligkeit.

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Legende: Urkundenfälschung im Amt und wegen Verdachts der Bestechung – die Vorwürfe gegen die Betroffenen sind happig. Keystone

Wegen Verdachts auf Urkundenfälschung und Bestechung hat die Bundesanwaltschaft ein Strafverfahren gegen einen Mitarbeiter des Bundesamts für Strassen Astra eröffnet. Laut «SonntagsZeitung» soll es um Manipulation von Abgasdaten gehen.

Die Bundesanwaltschaft bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda das Strafverfahren. Sie habe am 12. September vom Astra eine Strafanzeige erhalten und das Verfahren daraufhin eröffnet. Inzwischen ist es auf zwei weitere Personen ausgedehnt worden.

Zurzeit niemand in Untersuchungshaft

Ermittelt wird wegen Verdachts der Urkundenfälschung im Amt und wegen Verdachts der aktiven und passiven Bestechung schweizerischer Amtsträger. Zurzeit ist laut Bundesanwaltschaft niemand in Untersuchungshaft. Weitere Angaben macht sie nicht. Auch das Astra bestätigt auf Anfrage lediglich die Strafanzeige und gibt keine weiteren Informationen bekannt.

Laut Recherchen der «SonntagsZeitung» handelt es sich bei den beiden anderen Personen um Garagisten, die Autos importieren. Sie sollen den Astra-Mitarbeiter bestochen haben, damit er Abgasdaten manipuliert und sie weniger Gebühren zahlen müssen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Vera Kehrli (Vera Kehrli)
    Autofirmen vergiften mit manipulierter Software unsere Kinder. Die Staatsanwaltschaft schaut zu, unternimmt nichts. Der Staat unterstützt das ganze noch mit korrupten Beamten. Wozu brauchen wir einen Staat der so korrupt ist und nicht mal die Kinder schützt?
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  • Kommentar von B Näf (uluru)
    Räumt den Filz endlich und gründlich auf. Ehrlichkeit wird dauernd benachteiligt, das kann nicht sein.
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Solchen "Betrügern" sollten sehr hohe Gefängnisstrafen drohen +nicht, wie man das in der Schweiz macht, auch noch Rücksichtnahme auf das weitere Leben dieser Person. Nur wenn unsere Justiz, das heisst die Schweiz, ganz hart gegen solche Betrüger vorgeht, werden sich "Nachfolger" hüten, etwas ähnliches zu machen. Den Gutmenschen in unserem Land muss endlich das Handwerk gelegt werden, Betrüger + Kriminelle als "entschuldbare Mitmenschen" einzustufen. Härte ist nicht einfach, aber der einzige Weg.
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