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Schweiz Martullo-Blocher als Kandidatin für Nationalrat nominiert

Die Tochter von alt Bundesrat Christoph Blocher kandidiert definitiv für die Bündner SVP für den Nationalrat. Die Delegierten der Partei nominierten sie in Landquart einstimmig.

Magdalena Martullo-Blocher an der SVP-Delegiertenversammlung.
Legende: Einstimmig nominiert: Magdalena Martullo-Blocher an der Delegiertenversammlung der SVP Graubünden in Landquart. Keystone

Die 45-Jährige Magdalena Martullo-Blocher führt bei den Parlamentswahlen im Herbst eine von zwei Listen der Bündner SVP an. Sie soll in Bern für die Partei einen zweiten Sitz im Nationalrat erobern.

Martullo-Blocher wohnt in Meilen im Kanton Zürich. Auch bei einer erfolgreichen Wahl will sie aus beruflichen Gründen in Zürich sesshaft bleiben, wie sie den Delegierten erklärte. Mit Graubünden sei sie durch ihre zehnjährige Tätigkeit an der Spitze der in Domat/Ems ansässigen EMS Chemie eng verbunden. Auch kenne sie die Anliegen des Kantons gut.

Die andere Liste wird von Nationalrat Heinz Brand angeführt, der für eine zweite Legislatur kandidiert. Die insgesamt zehn Kandidatinnen und Kandidaten wurden von den 180 Parteidelegierten in corpore nominiert.

Mit von der Partie sind auch Valérie Favre Accola, Geschäftsführerin der Partei und Ehefrau des ehemaligen Skirennfahrers Paul Accola, sowie der langjährige ehemalige Bundesratssprecher Livio Zanolari.

27 Kommentare

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  • Kommentar von W. Helfer, Zürich
    Ich hoffe Frau Martullo schafft die Wahl. Gradlinige und starke Persönlichkeiten kann unsere Politik sehr gut gebrauchen. Egal ob die Wortwahl nicht nicht Jedem gefällt.Da weiss man wenigstens voran man ist und kann damit umgehen. Egal aus welcher Partei.
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  • Kommentar von Martha Dummermuth, Sattel
    Es ist gut das sie zum Kandidat gemacht wurde. Sie ist gut in der Wirtschaft und somit auch in der Politik wie der Vater. Aber es fängt schon wieder an mit dem Mobing gegen Familie Blocher! Nur weil sie gesagt hat China mit seiner Regierung ist gut, kommen schon wieder alle und sagen sie ist gegen Demokratie, dabei schaut sie nur auf die Wirtschaft! Hört auf immer schlecht reden, es braucht sie nähmlich in der Schweiz und kann hoffentlich Widmer Schlumpf vertreiben dann ist wieder Gleichstand!
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    1. Antwort von J.B. Chardin, Basel
      Um zum Bundesrat, zur Bundesrätin gewählt zu werden, muss man nicht erst im Parlament sitzen - Sie könnten sich auch zur Wahl aufstellen lassen. Wenn es der Dame um das Amt des BRs gelüstet, dann soll sie eben kandidieren - nur müsste sie dann die Leitung ihres Unternehmens abgeben. Sonst ist sie eine Nummer unter 200 anderen ParlermentarierInnen und wird sich langweilen und mit Absenzen glänzen - ganz wie ihr Herr Papa ...
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  • Kommentar von Thomas Steiner, Zürich
    ich habe ein ganz schlechtes Gefühl, wenn ich sehe, wie hier versucht wird, eine Dynastie zu gründen. Die volksfremde Machtpolitik mit fast unbegrenzen finanziellen Mitteln bedeutet nichts gutes für den einfachen Bürger. Ich hoffe, die Bündner sehen das auch so und wählen einen Vertreter, der sich für ihre Interessen einsetzt, und nicht nur für die reiche Elite politisiert!
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    1. Antwort von Marlies Artho, Schmerikon
      T. Steiner Ihnen ist aber hoffentlich auch bewusst, dass Eveline Widmer-Schlumpf BDP, dessen Vater Leon Schlumpf auch Bundesrat war, Ulrich Amann Schwiegersohn von Schneider-Ammann FDP. von Marina Carobbio Guscetti SP, Max Chopard-Acklin SP und Christian Wasserfallen deren Väter schon für die gleichen Parteien im Rat sassen. Also muss man jetzt ja nicht so tun, als wären es nur die Blochers Sorry. ("Macht" eigenen Interessen) wollen sicher alle ausüben, sonst wären sie nicht in der Politik
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