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Schweiz Mehr Deutsche gehen wieder heim

Knapp 41'000 Deutsche wanderten 2007 in die Schweiz ein. Ein Höhepunkt. Doch der Zustrom lässt seit 2008 nach. Warum? Dieser Frage ging «10vor10» nach.

Legende: Video Deutschland – Schweiz – Deutschland abspielen. Laufzeit 02:45 Minuten.
Aus 10vor10 vom 13.08.2013.

Die Deutschen zählen in der Schweiz zur drittgrössten Ausländergruppe. Trotzdem: Seit 2007 lässt der Zustrom nach und die Anzahl Deutscher, die ihre Koffer packen und zurück in die alte Heimat gehen, steigt.

Das zeigen die Zahlen des ersten Halbjahrs 2013: Auf 1000 Zuwanderer aus Deutschland sind 610 wieder ausgewandert. 2007 lag die sogenannte Rückwanderungsziffer mit 253 zurückkehrenden Deutschen noch deutlich tiefer.

Ist es Heimweh, das die Deutschen in ihre Heimat lockt? Grenzgänger-Berater Rolf Eichin sagt zu «10vor10»: Viele Deutsche hätten falsche Vorstellungen vom Leben in der Schweiz. Enttäuscht würden sie zurückkehren.

Die Zahlen aber täuschen nicht darüber hinweg: Die Schweiz ist und bleibt ein beliebtes Einwanderungsland.

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72 Kommentare

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  • Kommentar von Dorothea Hannig, München
    Ich habe sehr gute Bekannte in der Schweiz,- Schweizer Bürger,- es finden regelmässige Besuche statt von beiden Seiten .Es fallen dort nie beleidigende Worte über Deutsche, im Gegenteil. So geht es auch.
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  • Kommentar von Ch. Gerber, Basel
    An alle die kommetare mit der Kriegszeit und anderen Gräultaten verbinden. Das Problem hier, sind wir alle. Wir hatten für die Bilateralen und Schengenraum Abgestimmt, und haben so ein rechtsgültigen Volksentscheid mit zu Verantworten. Das dies voraus prognostiziert wurde, dass dies so kommen würde, hatten viele für Probeganda gehalten, bis jetzt. Das Problem ist das die aus dem EU und Schengenraum mit weniger Lohn zufrieden sind, und somit uns Schweizern den Arbeitsplatze kostet. Vielen Dank!!!
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    1. Antwort von Hansi Dragoner, Drachenstein
      @Gerber: Wo ist das Problem? Warum nicht raus aus "Schengen"?Die ewigen Nörgeleien hier gegen die EU und die Deutschen sind ja wirklich eine Zumutung. Im übrigen, trotz allem und mit EU-Migranten: In der Schweiz wird doch nur so geprahlt dass sich die Balken biegen wegen Vollbeschäftigungs-Arbeitslosenquote. Wo sind sie nur, wo sind sie nur die arbeitslosen Eidgenossen? Oder sind die aus der Schweiz kommenden Statistiken womöglich schön gefärbt?
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    2. Antwort von h. anni, zürich
      @Dragoner Es ist genau ihr Typ von Deutschen, die uns auf den Keks gehen. Grosses Maul und nix dahinter. Ihr seid nämlich nichts besonderes und nicht besser als andere. Aber zum Glück hocken sie in Hamburg und halten sich nicht in unserem schönen Land auf (das hoffe ich doch sehr). Da sie scheinbar die CH nicht aus nächster Nähe kennen, sollten sie sich ab und zu ein bisschen zurückhalten mit ihren abschätzigen Kommentaren. Das könnte schon sehr viel zu einem besseren Verhältnis mit D beitragen.
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    3. Antwort von Albert Planta, Chur
      Hat sich nicht unsere Wirtschaft massiv für Schengen/Dublin eingesetzt? Was die Wirtschftsleute sagen ist hoch und heilig in der Schweiz.
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  • Kommentar von B. Küng, Seeland
    @Anna Sand, Bern: An alle die die NS-Zeit ins Feld führen: die allermeisten Deutschen in der CH und auch in D sind nach dem Krieg geboren, sie sind also unschuldig und verabscheuen die Gräueltaten der Nazis genauso wie wir. @ Katharina Müller, Winterthur: D als grossen Kanton zu bezeichnen zeugt auch von Annexionsrhetorik und wenn schon humorvoll, dann ist es Humor der untersten Schublade.
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    1. Antwort von Dorothea Hannig, München
      Herr B. Küng ich gehöre auch zu denen die nach dem Krieg geboren sind. und diese Greueltaten verabscheuen.Danke für Ihre positiven Kommentare.
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    2. Antwort von Anna Sand, Bern
      Herr Küng, lesen Sie doch meinen Beitrag noch einmal. Ich führe nicht die NS-Zeit ins Feld, sondern gebe Ihnen eine Erklärung, warum Aversion und Misstrauen bis heute so tief verwurzelt sind. Menschen, die diese Rhetorik miterlebt haben, werden diese emotionalen Haltungen auch weitergeben. Das wird auch der Grund sein, warum ganz junge Leute weniger Ressentiments gegen Deutsche hegen. Hier einfach salopp mit Minderwertigkeit (und dann noch als Komplex!!!) anzukommen, ist gar etwas vereinfacht.
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