Top oder Flop? Mehr oder weniger Alltagstaugliches an der Erfindermesse

An der Internationalen Erfindermesse in Genf zeigen jedes Jahr Hunderte von Ausstellern ihre Ideen und Prototypen. «Espresso» schaute sich auf der Messe um und suchte nach neuen Entwicklungen.

An der Internationalen Erfindermesse in Genf suchen jedes Jahr rund 700 Austeller Geld und Produzenten für ihre neuen Produkte.

«Espresso», das Konsumentenmagazin von Radio SRF 1, hat auf der Messe einige neue Entwicklungen entdeckt. Ob es einige davon in unseren Alltag schaffen?

  • Ein Angolaner präsentiert ein Gerät, das übermüdete Autofahrer wecken soll. Sobald sich der Kopf senkt, ertönt ein Alarmsignal.
  • Aus dem gleichen Land stammt die Idee einer Computer-Maus, welche in eine Sandale integriert ist. Die Idee dahinter: Während des Bürgerkriegs verloren viele Angolaner ihre Arme. Diese Fuss-Mausmatte soll ihnen das Bedienen eines Computers möglich machen.
  • Und dann eine Erfindung einer technischen Hochschule in Taipeh/Taiwan: Ein Sicherheitssystem für Velo, Töff und Skihelm. Links- und Rechtsbewegungen des Kopfs werden hinten am Helm mit Licht in Richtungsblinker-Anzeigen umgesetzt. Zusätzlich gibt es einen Bewegungsmelder der «tutet», wenn sich von hinten etwas nähert.
  • In Hong Kong entstand der Prototyp eines leichten Finkens aus Silikon, den man im Flugzeug anziehen kann und der Füsse mit Kompression gegen Thrombose schützen soll. Laut Hersteller soll er den Thrombosestrumpf ganz überflüssig machen.

Haben Sie schon einmal etwas erfunden, das uns allen den Alltag erleichtern könnte? Oder kennen Sie jemand, der geniale Erfindungen macht, die eigentlich in jeden Haushalt gehören?

Schreiben Sie uns ein E-Mail unter espresso@srf.ch – am besten mit Kontakt und Telefonnummer. «Espresso» stellt im Sommer Erfindungen und ihre Erfinder vor, die die Schweiz verändern können.

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