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Energiesparen im ÖV Mehr Verkehr, weniger Strom-Verbrauch – ist das möglich?

Der Bund gibt dem öffentlichen Verkehr schwierige Vorgaben. So sollen sie erreicht werden.

Legende: Audio Trotz steigender Passagierzahlen: Energiesparen beim ÖV ist möglich abspielen. Laufzeit 1:54 Minuten.
1:54 min, aus HeuteMorgen vom 22.07.2017.

Die Vorgabe des Bundes an die öffentlichen Verkehrsunternehmen ist klar: Bis 2050 sollen sie 600 Gigawattstunden Energie im Jahr einsparen. Das entspricht dem Strombedarf von 150'000 Haushalten.

Gleichzeitig gibt es viele Ausbaupläne im öffentlichen Verkehr, um künftige Engpässe zu beseitigen. Energiesparen trotz grösserem Angebot – das ist keine einfache Aufgabe. Das weiss auch Florence Pictet, Sprecherin beim Bundesamt für Verkehr. «Es ist eine Herausforderung, das ist klar», sagt sie.

SBB ist zuversichtlich

Doch es gebe Wege, dieses Ziel zu erreichen: Etwa mit neuen Lokomotiven, die weniger Energie verbrauchen. Mit effizienteren Klimaanlagen in den Zügen und Bussen. Der Bund ist überzeugt, dass die Unternehmen des öffentlichen Verkehrs seine Vorgaben erfüllen können, sagt Florence Pictet: «Ja, wir sind zuversichtlich, dass es machbar ist.»

Die SBB, das grösste ÖV-Unternehmen der Schweiz, teilt die Zuversicht des Bundes: In einer Stellungnahme schreibt die Bahn, sie plane ganz auf erneuerbare Energien umzustellen und bis 2025 600 Gigawatt Strom einzusparen.

Ein dichteres ÖV-Netz und dennoch ein tieferer Energieverbrauch, das scheint also doch möglich zu sein.

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42 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Burri (BUR)
    Dani Queren. Was soll Ihr pedantischer Kommentar ? Strom ist eine Sekundärenergie. Diesen als "Energieträger" zu bezeichnen ist aber eher ungewöhnlich, im Gegensatz zum "klassischen" Energieträger Wasserstoff. Mit "Schlüsselenergie" habe ich lediglich auf die alles überragende Bedeutung von Strom in unserer modernen Gesellschaft hinweisen wollen.
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  • Kommentar von Robert Frei (RFrei)
    @P.Zurbuchen. Was sollen die 33 Jahre? Die SBB soll 600 GWh in 1 Jahr einsparen und nicht in 33 Jahren. Mit 300 Watt pro Person und 8.4 Millionen Personen hat man eine Leistung von 2.54 GW. Wenn man diese 33 Jahre laufen lässt, mit 1500 wirkungsvollen Stunden pro Jahr, so produziert man in diesem Zeitraum insgesamt eine Energie von 3810 GWh. Bitte nicht GW und GWh verwechseln, das sind zwei verschiedene Dinge (Leistung und Energie; Leistung ist Energie pro Zeit).
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    1. Antwort von N. Schmid (Schmid)
      Herr Frei. Im obigen Artikel steht klipp und klar: Bis 2050 soll der ÖV 600 GWh Energie im Jahr einsparen (wer lesen kann liegt im Vorteil). Das sind also 33 Jahre und somit 2.54 GW * 33 = 83 GW. Mit 1500 Stunden pro Jahr wären das dann sogar 124'500 GWh oder das 200 fache dessen, was der ÖV bis 2050 einsparen soll. Wer soll hier bitte GW mit GWh verwechselt haben?
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    2. Antwort von Robert Frei (RFrei)
      @N.Schmid. Es liegt auch im Vorteil wer verstehen kann. 2.54GW bleiben 2.54 GW, auch wenn sie 33 Jahre lang wirken und werden nicht 83 GW. Genauseowenig wie ein 120 PS Auto dann 1200 PS hat, wenn man es 10 Jahre lang hat. (1 PS ist gleich viel wie 736 Watt). Um Ihre Frage zu beantworten, Sie haben wohl GW und GWh verwechselt. 2.54GW während 1'500 Stunden geben 3810 GWh, also das 6 fache und nicht das 200 fache was eingespart werden soll.
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    3. Antwort von N. Schmid (Schmid)
      Herr Frei: Es wird in meiner Rechnung ganz klar jedes einzelne Jahr 2.54 GW (zusätzlich) installiert. Es wird nicht einfach 2018 gestoppt, sondern bis ins Jahr 2050 kontinuierlich weiter installiert (weil die Einsparung nicht 2018 sondern erst 2050 erreicht werden soll). Das heisst 2.54 GW im Jahr 2017, 5.1 GW im Jahr 2018 und bis ins Jahr 2050 summiert sich das dann auf 83 GW. 83 GW mal 1500 Stunden gibt 124'500 GWh und nicht nur 3810 GWh, wie Sie fälschlicherweise behaupten.
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  • Kommentar von Severin Heck (Selber denken und prüfen)
    Kennen Sie den 'grossen Sprung nach vorn' in China?! Oder die Industrialisierung von Russland durch die Sowjets?! Millionen Tote. Irgendwelche Planziele von Laien die keine Ahnung haben führen in das Deaster. Warum denken Sie gibt es so viele Burn Outs?! Warum denken Sie müssen Sie immer mehr Arbeiten und weniger verdienen, obwohl es rein physikalisch das Gegenteil sein müsste (mehr Maschinen=wenigerArbeit)??
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