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Schweiz Milliarden für Gleise und Tunnel im Tessin

Die SBB investiert massiv in die Tessiner Bahninfrastruktur. Mehr als eine Milliarde Franken soll in den nächsten fünf Jahren verbaut beziehungsweise investiert werden.

Renovierte Bahnhöfe und neue Züge für das Tessin: Um den Kanton fit für den Neat-Ausbau zu machen, will die SBB bis 2020 mehr als 1,5 Milliarden Franken investieren.

Das machte SBB-Chef Andreas Meyer anlässlich einer Zugfahrt nach Lugano klar. Gemeinsam mit dem Tessiner Staatsrat Claudio Zali war vom Bahnhof der Kantonshauptort Bellinzona auf Reisen gegangen. Dort beginnen offiziell die Renovierungsarbeiten, die laut Meyer bis zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels am 11. Dezember 2016 abgeschlossen sein sollen.

Am Bahnhof Lugano fiel der Startschuss für die Umbauarbeiten bereits im Jahr 2012. Der historische Teil des Bahnhofs ist mittlerweile saniert, die Fertigstellung der Haupthalle wird aber noch bis 2016 dauern.

Bereits ab Dezember werden Reisende in den Genuss neuer Züge kommen. Neue Neigetechnik-Züge werden dann auf der Gotthard-Achse zwischen Zürich und Mailand verkehren. Kleiner Wermutstropfen: Der neue Ceneri-Tunnel wird aber voraussichtlich erst 2019 fertiggestellt.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Aldo Nolli, Lugano
    Es war ja schon lange fällig. Bahntechnisch und von den Bahnverbindungen zur Metropole Milano ist das Tessin heute buchstäblich 3. Schweiz. Die Lärmimmissionen der Güterzüge im Wohngebiet Bahnhof Lugano sind jenseits aller Lärmschutz-Verordnungen. Seit Jahrzehnten wartet die Bevölkerung auf Massnahmen. Die Zugverbindungen Lugano-Milano sind schlechter als in den 90ern Jahrenn. Ob mit TiLo oder Cisalpino ist die Reise eine Zumutung. In Chiasso müssen Passagiere zum Zusteigen Geleise überqueren.
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  • Kommentar von O.Laube, LU
    ...und dieses Mal ist der Bistro-Abteil hoffentlich nicht zu schwer für die Neigetechnologie in den Kurven?
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  • Kommentar von Ivan Scazziga, Novaggio
    Ein Hoch dem unkritischen Journalismus! Nachdem seit Jahren von Zuerich nach Milano unzumutbare Verhaeltnisse herrschen (Verspaetungen des Cisalpino, "gruusige" Toiletten, defekte Tueren, usw.) und die seit mindestens 3 Jahren vorgesehenen ETR 610 zuerst fuer die engen Radien ungeeignet waren solllen die Reisende nun "bereits" im Dezember in den Genuss neuer Zuege kommen? "Endlich" duerfte viel eher der Wahrheit naeher kommen (dies offenbar und allerdings nur etappenweise).
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    1. Antwort von Aldo Nolli, Lugano
      Genau so! Zwischen Lugano und Milano unzumutbare Verhältnisse! Man fährt mit Frecciarossa in 2:50 von Milano nach Rom bei höchstem comfort, aber von Lugano nach Milano wie 1880....ob mit TiLo oder mit Cisalpino oder Eurocity!!!
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